Fünf Jahre sind auch irgendwie genug

Ehrenmedallie

Am Dienstag wurde ich als Stadtrat zusammen mit Florian Braune verabschiedet, damit sind für uns fünf Jahre Junges Freiburg sind wie im Flug vergangen.

Zum Abschied haben wir vom Oberbürgermeister eine Urkunde und die Ehren Medallie der Stadt Freiburg bekommen. Den Wein, welchen nur die Männer bekommen sollten, habe ich verschmäht. Typisch war auch wieder mal das Verhalten des Oberbürgermeisters der mich erst bei der Verabschiedung vergessen wollte, dann aber trotzdem als einen engagierten Streiter für die Anliegen von Junges Freiburg würdigte.

Wenn man in das Wahlprogramm 2004 hineinschaut, was ich vor einigen Tagen mal getan habe, kann man sehen, das wir uns viel vorgenommen hatten – vieles haben wir erreicht.

AbschiedspapiereDie Neukonzeption der Jugendbeteiligung haben wir nach einem endlosen Prozess abgeschlossen, da hat auch bei der Umsetzung der Stadtbauverkaufswahlkampf uns verzögert, weil ein Jahr fast nix anderes lief. Dann gab es ja das Jugendbüro, welches auf unseren Haushaltsantrag umgesetzt wurde.

Den ersten Auftrag hatten das Jugendbüro mit der Organisation der Gruppe „Jugend im Haushalt“ für den Freiburger Beteiligungshaushalt, dafür bin ich ja auch Monate herumgereist in der Stadt und habe mit allen gesprochen, außer der jungen Union, die erst versucht hat zu torpedieren, haben dann aber alle aktiv mitgemacht.

AbschiedsdbriefAuch im Wahlprogramm 2004 stand das Gemeinnützige Bildungsjahr (GBJ), welches wir in Freiburg ins Leben gerufen haben. Vier Junge Menschen können nun ab September ein FSJ zwischen Politik, Verwaltung und Jugendarbeit leisten – im Büro der Bürgermeisterin für Umwelt, Schulen und Bildung, im Mundenhof, in der Stadtbibliothek und beim Stadttheater. Dabei ist zu vermerken, dass ich damals nach dem ZDL auch mir überlegt habe, mich dafür in Stuttgart zu bewerben.

Große Freude hat es mir immer gemacht wenn ich für die Stadt oder auch als Stadtrat unterwegs sein konnte und Freiburg außerhalb zu präsentieren. Im Laufe der Zeit bin ich damit nach  Wien, Berlin, Sevilla, Gurs und Edmonton/Kanada gekommen. Der Blick von außen ist sehr wichtig, wenn man immer nur in Freiburg rumhängt und keine anderen Blickwinkel auf die Stadtpolitik kennt, dann wird man irgendwann verrückt. Daher hoffe ich auch, dass mein Indonesienaufenthalt, den der OB so charmant dem Gemeinderat verkündet hat, viel Spaß machen wird.

Gemeinsam mit den Grünen, mit denen wir beim Thema Schulsanierung viel erreicht haben, konnte ich mich auch für die Sanierung der Feuerwache und der Einrichtung der integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst stark machen. Da hätte ich gerne den Knopf zum Einschalten gedrückt.P1070813

Es bleiben auch aber für meine Nachfolgerin noch große Herausforderungen: die schlechten Haushaltszahlen die nicht zum Schuldenmachen verleiten sollten, die Einrichtung eines zentralen Skateplatzes, das Thema günstiger Wohnraum für Studierende, aber auch die augrund der Krise zunehmende Jugendarbeitslosigkeit sollten sicherlich ein Fokus des ersten Jahres sein.

Wie ihr wisst werde ich ab Mitte Oktober für ein Jahr nach Indonesien gehen um dort mit dem Roten Kreuz Jugendrotkreuzstrukturen aufzubauen und dann komme ich zurück und studiere fertig!

Vielen Dank.

Einen Amtsblatt Artikel gibt es auch noch dazu

Schlagwörter: , , , ,


%d Bloggern gefällt das: