Kultur und Demokratie

Ein erstaunliches Demokratieverständniss offenbart die Kulturliste in ihrer letzten Pressemitteilung zur OB Wahl in Freiburg: „

In diesem Falle wäre die Kulturliste für die Verschiebung oder Absage der Wahlen gewesen. Die anfallenden Kosten der Wahl hätte man dann besser in die Kultur gesteckt“.“
Sehr interessant: wenn einem die Kandidaten nicht passen oder nicht passt was bei der Wahl raus kommt, dann doch lieber die Wahl absagen. Salomon forever?
Aber hinter dieser Äußerung entblößt sich doch ein bedenkliches Demokratieverständnis. Man fragt sich ob Kultur in Freiburg besser dran wäre wenn es einen Provinzfürsten gäbe der sich das Theater als fürstliche Unterhaltungseinrichtung hielte und nicht einen Oberbürgermeister mit einem Stadttheater…

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