Die Freiburger CDU und das Atom

Jedem sei ein Gesinnungswandel durchaus zustehen. Aber man sollte sich dann auch ein wenig begründen.

Daher nur zur Erinnerung dieser Artikel was die Freiburger CDU und Ratsfraktion früher so zum Thema Atomkraft von sich gegeben haben.

Gemeinderat diskutiert Mitgliedschaft im „Trinationalen Atomschutzverband“ (veröffentlicht am 15. Juli 2009 03:56 Uhr auf badische-zeitung.de)

Die Badische Zeitung führt heute aus: „Schätzle hat sich am Montag für eine dauerhafte Aussetzung der Laufzeitverlängerung ausgesprochen. Das war nicht immer so: Im Herbst hatte er im Gemeinderat eine Resolution gegen die Laufzeitverlängerung abgelehnt. Vier andere CDU-Räte waren dafür. Im Mai fand er Atomkraft ein notwendiges Übel, kurz vor der Wahl 2006 war er gegen längere Laufzeiten“

Freiburger CDU: Kein Geld für Tras (veröffentlicht am 14. Juli 2009 auf badische-zeitung.de)

Dabei gibt es noch eine ganze Reihe anderer Entscheidungen, an denen sich die CDU im Freiburger Stadtrat für Atomkraft ausgesprochen hat. In Erinnerung bleibt die legendäre Harter Rede, das sich Eon von den Erlösen aus dem Verkauf der Badenova in England auch neue Atomkraftwerke kaufen werde.

Oder aber die ständige Ablehnung gegen den Beitritt oder die Finanzierung der TRAS (Trinationaler Atomschutzbund) Mitgliedschaft. Siehe Amtsblatt 17.9.2009: „Kein Griff in die Stadtkasse für TRAS-Anwälte“, weil man ja gegen die Freunde in Frankreich keine Prozesse führen dürfe. Als 2004 die Entscheidung zum Beitritt viel war die Rhetorik noch ein wenig schriller, man konnte glauben der Beitritt wäre geradezu ein Angriff auf die Deutsch-Französische Freundschaft.

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