Wahlempfehlung: Edith Sitzmann

Mappus und die Flasche

Wen soll man denn nun wählen?

Nun irgendwie wird die CDU für einen als Akadmiker oder für jemanden der seit mehreren Wochen an einer Wissenschaftlichen Hausarbeit mit ca. 100 Seiten und sicherlich so vielen Fußnoten arbeitet und versucht dabei die Standards des wissenschaftlichen Arbeitens einzuhalten so langsam nicht mehr wählbar. Daneben hat die Baden-Württemberg CDU auch noch so einiges auf dem Kerbholz:

  • hier in der Region die Kieß-Affäre um MDL Gundolf Fleischer, in deren Verlauf ein dramatisches Verständniss an innerparteilicher Demokratie zu tage trat;
  • MDL Schüle war bei der Übergabe der Unterschriften zur besseren Finanzierung der PH nicht mal ein Lippenbekenntnis zum Erhalt des KuCa zu entlocken;
  • die Regierung Mappus hat am Landtag vorbei die EnBW gekauft der Deal welcher sich auf das Notbewiligungsrecht für Katastrophen in der Landesverfassung stützt ist wahrscheinlich illegal und so richtig weiß man auch nicht was das Konzept dahinter sein soll; Damals war auf jeden Fall nicht die Rede es zu tun um schnell aus der Atomkraft auszusteigen. Was wohl den Wiederverkaufswert deutlich senken würde.
  • der Umgang mit den Schülerdemonstranten bei der Anti-S21 Demo und zuletzt auch noch die ideologische Bildungspolitik, die auf den Erhalt der Hauptschule setzt.
  • Auch glaube ich ihnen ihr plötzliches Anti-Atom Bekentniss nicht. Dazu wirkt er wie ein kalter Machtmensch, „robust genung um auch eine zentralasisatische Republik zu regieren“ so laut Suttgarter Zeitung Parteifreunde über ihn.

Das mal so die – in meinen Augen – besten Gründe diese CDU – FDP/DVP Regierung abzuwählen.

In meinem Wahlkreis (Freiburg II 47) kommt noch dazu, dass wir kein landespolitisches Schwergewicht verlieren: Bernhard Schätzle hat im Landtag noch nie eine Rede gehalten und ist auch sonst durch weitere Ämter: Stadtrat, Ortschaftsrat, Ortsvorsteher, Winzer, Familienvater gut gefordert. Er ist auch Teil der Fraktion die sich immer gegen eine Mitgliedschaft im Trinationalen Atomschutzbund (TRAS) ausgesprochen hat, seltsam jetzt per Pressemitteilung sich zwar gegen die Laufzeitverlängerung auszusprechen (war er da immer dagegen) aber nichts zu Fessenheim zu sagen.

Wen denn nun an dessen Stelle?

Gabi Rolland ist die SPD Dauerkandidatin, wahrscheinlich wird sie nach dem Abgang von Gernot Erler auch noch Bundestagsdirektmandatsbewerberin werden und 2018 OB Kandidatin.

Christoph Glücks Wahlplakt wurde wohl in einer Kneipe aufgenommen, mehr will ich dazu gar nicht sagen. Wenn ich Nikolaus von Gayling wählen könnte, dann …

Bleiben noch Edith Sitzmann oder Prof. Schuchmann. Beide sind mir als Personen sympathisch. Her Schuchmann nicht nur weil er mal mein Kinderarzt war, sondern auch weil er sich für wichtige Dinge einsetzt. Warum er es aber in dieser Partei tut ist mir ein Rätsel.

Edith Sitzmann ist OK und auch in der richtigen Partei. Ich werde daher für die Person und die Partei stimmen, obwohl ich ein Wahlrecht besser fände, bei der man beides trennen könnte.

Aus meinem Umfeld höre immer mehr Stimmen von Leuten denen ich es es nicht zugetraut hätte, die nun auch alle Grün wählen wollen oder sogar schon Mitglied bei Greenpeace sind.

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Eine Antwort to “Wahlempfehlung: Edith Sitzmann”

  1. Denis Says:

    Du wählst also mehr nach Ausschlussverfahren, anstatt der Ziele deiner Präferenz? 😉

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