Der Traum von einer besseren Gesellschaft im Erste-Hilfe-Kurs

Ja es ist der Traum von einer besseren Gesellschaft, von einem Land in dem die Menschen länger und gesünder Leben, in dem sie weniger Schmerzen haben und in dem sie nicht Leiden, weil sie bei mir (oder jemand anderem) im Erste-Hilfe-Kurs waren. (Link zur Anmeldung)

Leider wird diese engagierte und motivierte, didaktisch kompetente und fachlich herausragende Arbeit von uns Erste-Hilfe-Kurs-Leitern, immer wieder durch die Teilnehmer dieser Kurse unnötig und übermäßig erschwert. Wie bei allen Kursen, wäre es einfache, diese ohne Teilnehmer abzuhalten.

Eine kleine ganz persönliche Horrorliste, von Teilnehmern, die man gerne in einen Kurs der privaten Konkurenz schicken würde, darf ich hier vorstellen:

  1. Die PH Studentin, dieses Exemplar der Gattung homo pädagoicus idoticus, eigentlich nur in weiblicher Form in der freien Wildbahn anzutreffen,  tritt auch gerne in der verschärften Form, der angehenden Walddorflehrerin auf. Nutzt für Erste Hilfe gerne die Bachblüten Notfalltropfen, trägt selbst gebatiktes und ist auch sonst eher zart besaitet.
  2. Der oder die MedizinstudentInen, kennt sich mit allen Lateinischen Fachbegriffen aus: „Sind beim Bewußtlosen alle sphicteren otti erschlafft?“ Hat aber sonst keine Ahnung und beschwehrt sich gerne über die mangelnde Tiefe der Ausbildun, kann aber praktisch eigentlich nix und ekelt sich auch leicht davor andere Menschen anzufassen.
  3. Der Ex-Soldaten: „Damals, 1974 bei der Bundeswehr hän ma abbunde“, immerhin was man den Leuten sagt das machen sie.
  4. Der pickligen Teenie, der Erste Hilfe Kurs und LSM Kurs verwechselt und die Nacht noch in der Disco durchzecht, riecht leider auch häufig so. Beim Helmabnehmen beim Krad-Fahrer wird häufig die kunstvolle Gelfrisur stark beschädigt. Nutzt gerne Billigsmartphones zur Unterrichtsstörung.
  5. Der Nachschuler, Führerschein wurde wegen Trunkenheit am Steuer oder anderen MPU relevanten Tatsachen entzogen. Muß jetzt zur Nachschulung und braucht dafür, oder aufgrund von Bewährungsauflagen einen Kurs. Hat eine leichte Tendenz wegen Trunkheit im Kurs dann auch einzuschlafen und erzählt gerne von den eigenen Verurteilungen, z.B: wegen Unterlassener Hilfeleistung oder Diebstahl.
  6. Der oder die SozialarbeiterIn  (besonders aus der Drogenhilfe), eigentlich ganz nett und zurechnungsfähig, fangen jedoch im Kurs an die Wechselmasken für das Reanimationsphantom zu bemalen und nutzen diese für Fastnachtsveranstaltungen. Mit praktischen Übungen hat man es sonst nicht so.

Selbstverständlich macht es trotdem Spaß zu unterrichten. Und ich hoffe dieser satirische Text wird nicht mißverstanden

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2 Antworten to “Der Traum von einer besseren Gesellschaft im Erste-Hilfe-Kurs”

  1. Astrid Says:

    Nur ganz kurz: Wie geil 🙂

  2. Some English Ambulance Stuff | Sebastian Müllers Blog Says:

    […] the way I also teach First Aid from time to […]

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