Bericht aus Indonesien

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Die Feuerwehr Bandung beim Absichern des Unabhängikeitstages

Nach Zwischenstationen in Singapur, Jakarta und Bandung bin ich in Bengkulu auf Sumatra angekommen.

In Singapur konnte ich der Parade und Feierlichkeit zum Unabhängikeitstag beiwohnen, mit beindruckenden Flugakrobatischen Vorstellungen, 21 Schüssen aus Artellrie Geschützen, marschierenden Soldaten und Jugendlichen Skatern, die auch Teil der Parade waren. In 5 kurzen Tagen haben ich dann auch noch eine Schule besucht und mir etwas Unterricht angeschaut, war im botanischen Garten, habe mich mit zahlreichen Bekannten getroffen und war auch abends mit einer Gruppe befreundeter Inder Party machen.

Mit einem Flugzeug der Garuda flog ich dann in den Gegenteil dieser Stadt: das heiße, chaotische und sehr viel quirlige Jakarta. Scheinbar wohnen dort so zwischen 10 und 15 Mio Menschen, je nachdem wie man zählt. So zwischen 1 M +NN und 16+NN. Die Anwesenheit nutze ich zum Besuch in der alten holländischen Innenstadt „Kota“ und dem Hafen mit seinen traditionellen Schiffen.

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Typischer Ausländer Job: sich immer mal wieder mit Einheimischen fotographieren lassen

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noch mal schnell was notieren, ob es sich um eine Telefonnummer handelt ist nicht bekannt

Aber Jakarta ist heiß und versmogt, so dass man lieber schnell einen Abflug macht und in das bergige Bandung – immerhin auf +736 m über NN, weiterreist. Haben die Niederländer auch so gemacht. Dort konnte ich der zweiten Nationalfeiertag Zeremonie innerhalb kurzer Zeit beiwohnen. Auch hier scheint die Nation wieder vor allem aus Soldaten, aber auch Beamten, Schülern (die der Grundschule verabschiedeten sich dann weil es ihnen zu heiß war) aber auch Vespa Fahrern zu bestehen. Hier kann man gut und billig in 5 Sterne Hotels wohnen und auch günstig im Factory Outlet überproduzierte westliche Markenkleidung erstehen.

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der Busbahnhof von Bandung, war wie sich nur leider rausstellte der Falsche.

Hin bin ich mit dem Zug gefahren, was man sich so vom Standard wie einen abgesifften alten IC vorstellen kann, zurück mit dem Bus. Das Schicksal meinte es gut, der Bus kam auch in Jakarta wieder an, nicht alle hatten soviel glück wie die liegengebliebenen Busse den wir auf Indonesiens einziger Autobahn begegneten, bezeugen konnten. In Jakarta bat ich den Taxifahrer mich vom Busbahnhof schnell „cepat, cepat“ zum Flughafen zu fahren.

Das nahm er wörtlich: mir war bisher nicht bewusst, dass die Jakartaner Taxis 150 km/h fahren können und das man dies auf der sonst eher verstauten Stadtautobahn auch kann. Es geht, wenn man auch mal auf dem Standstreifen überholt. Aber ich erreichte rechtzeitig meinen Lionairflug (Lionair ist auf der schwarten Liste der EU und darf bei uns nicht einfliegen) und somit auch das Terminal 1 vom Flughafen Jakarta. Naja open air

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Ankunft in Bengkulu

Terminals sind nicht so ganz mein Stärke, aber gut.

Bengkulu liegt 1 Flugstunde mit von Jakarta aus, an der Küste des Indischen Ozeans. Im Vergleich mit Jakarta und dessen 10 Mio oder so Einwohnern ist es mit rund 300.000 geradezu ländlich. Es gibt einen kleinen Hafen und einen Flughafen. Mehrere Universitäten sowie den Sitz der Provinzregierung. In der ganzen Provinz leben etwa 1,8 Mio Einwohner und 24 Ausländer.

In meiner Abwesenheit seit 2010 hat sich doch einiges getan: es gibt einen Touristenturm mit dem man den Sommeruntergang am Hafen beobachten kann, aber leider ist da der Aufzug kaputt. Auch hat sich inzwischen das Taxigewerbe etabliert und beide Shopping Malls wurden ausgebaut. Das DRK Programm zur Katastrophenvorsorge an Schulen und zur Vorbereitung auf Katastrophen ist inzwischen zuende, ich war aber heute im Büro des Indonesischen Roten Kreuzes und habe dort mal alles inspiziert.

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von hier wird dann die Katastrophe gesteuert

Heute war ich dann an meinen alten Arbeitsplätzen im Provinz und Stadt Rot Kreuz.

Im Laufe der Tage werde ich sicher noch nach Curup in den Bergen reisen, da habe ich auch mal gewohnt.

Am 24.8. heiratet mein damaliger Mitfreiwillger eine Frau aus Indonesien hier, dazu hat er bereits 1300 Einladungen an Menschen aus Benkulu und dem Dorf seiner baldigen Frau verteilt. Was für eine hiesige Hochzeit wohl keine große Zahl ist.

Am 29.8. werde ich mich auf wieder auf den Rückweg machen, vorher aber noch über Kuala Lumpur reisen und dort einen Freund besuchen.

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