04. März World Open Data Day: Freiburgs 1. LoRaWan Gateway

In Freiburg gibt es leider kein Feierlichkeit oder Aktion zum 04. März den World Open Data Day. Aber am 17.3. kann man ja Feinstaubsensoren basteln und seit einigen Tagen habe ich bei mir im Zimmer (und hoffentlich bald auf dem Balkon in einem hübschne Kästchen) einen LoRaWan Gateway!

Long Range Wide Area Network (LoRaWAN) ist ein Low-Power-Wireless-Netzwerkprotokoll, das für die sichere bidirektionale Kommunikation im Internet der Dinge (IoT) entwickelt wurde. LoRaWAN basiert auf dem offenen Industrie-Standard LoRa und wird von der non-profit Organisation LoRa Alliance spezifiziert.

Vorteile der Technik sind hohe Reichweiten und ein niedriger Energieverbrauch, der sich insbesondere für batteriebetriebene Endgeräte eignet. (mehr auf Wikipedia)

Den Gateway habe ich nach Anleitung selber gebaut. Er ist Freiburgs Erster! Was mich auch schon mal sehr wundert. Einen Node, daher ein Gerät das irgendwas mißt und dann Daten sendet habe ich noch nicht, daher kann ich im Moment nicht sagen ob das Teil geht. Aber es leuchtet grün, was mich hoffnungsvoll stimmt. Das Zeil zu bauen war mittel schwer, vorallem bei der Software und der Konfiguartion bin ich mir nicht sicher ob ich alles richtig gemacht habe.

Seit einiger Zeit gibt es nun eine Europaweite Bürgerinitative, die sich the Things Network nennt. Sie hat bereits ganz Amsterdam mit einem entsprechenden Netwerk ausgestattet, lokale Gruppen gibt es aber auch in der Schweiz und vielen anderen deutschen Städten. Dies von ihr betriebene Netzwerk besteht aus drei Komponenten: Nodes, einem Mikrocontroller-Board und Gateways:

Mit solchen Nodes sollen sich auf einfache Weise Internet-of-Things-Anwendungen umsetzen lassen, von der Positionsanzeige am Schlüsselbund bis zum Wasserstandsalarm, wenn das in einem entfernten Kanal angebundene Motorboot volläuft. Auf der nächsten Ebene bietet die Initiative ein Mikrocontroller-Board namens The Things Uno an. Wie der Name nahelegt, handelt es sich um ein Arduino-Uno-kompatibles Board, auf das alle gängigen Erweiterungs-Shields passen sollen, das aber zusätzlich über LoRaWAN Kontakt zu LoRaWAN-Gateways aufnehmen können. Diese Gateways sind die dritten Module im Bunde; von ihnen schlägt man einfach per WLAN die Brücke zum Computer oder Internet.

Nun fragt man sich, wozu kann das gut sein? Nun es gibt viele Dinge, bei denen es sinvoll wäre wenn sie kurze Informationen weitergeben könnten, die aber an Stellen liegen wo es kein WLAN gibt, keinen Strom. Bisher benötigen diese Geräte ein kleines Handymodem, das relativ viel Strom verbraucht, und sie daher entweder nur in großen Abständen ihre Daten melden oder aber häufig die Batterien gewechselt werden müßen. Mit dem LoRaWan Netzwerk ist es möglich, diese Geräte kontinuirlich, etwa einmal in der Minute Daten senden zu lassen.

Denkbare Anwendungen wären etwa: Ein Pegelsensor angebracht unter einer Brücke der Dreisam, welcher misst, wie hoch der Pegel ist und ob bereits die Fahrradwege gesperrt werden müßen. Sensoren in den Deckeln von Glas- oder Müllcontainern, die melden wenn der Container voll ist, so dass die Stadtreinigung bedarfsorientiert leeren kann oder etwa einfache Luftqualitätssensoren die Meßen wie die Luftqualität an bestimmten Stellen in der Stadt ist.

Coll wäre es etwa die Feinstaubsensoren über LoRaWan anzubinden, wie es ein Schweizer gemacht hat.

 

 

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