über 60 Bürger schlagen Alternativen zur Abholzung am Eugen-Keidel-Bad vor

In einem Schreiben an Oberbürgermeister Martin Horn haben über 60 Freiburger Bürger*innen konkrete Alternativen zur geplanten Abholzung von 190 Bäumen am Eugen-Keidel-Bad gefordert.

„Gerade Menschen, die aus Freiburg zum Eugen-Keidel-Bad fahren, brauchen eine Alternative zum Auto. Deshalb schlagen wir eine Verdichtung des Taktes für den 35er Bus vor der bis vor das Bad fährt, eine zusätzliche Haltestelle für den 34er Bus, auf dem Weg nach Tiengen, eine Frelo Station und die Bewirtschaftung des Parkraums.“, so Sebastian Müller, der den Brief koordiniert hat.

Darüber hinaus fordern die Unterzeichner eine öffentliche Diskussion im Gemeinderat.

Viele Menschen reagieren in sozialen Medien, aber auch in Gesprächen empört auf die Pläne der Stadt. Es ist davon auszugehen, dass wenn am Konzept festgehalten wird, Gruppen wie Fridays For Future, Critical Mass oder Extinction Rebellion ebenfalls protestieren werden und nicht nur mit einem Brief.

Laut einem Zeitungsbericht von Jelka Lousia Beule am 19. Juli 2019, in dem über die Erneuerung des Eugen-Keidel-Bads berichtet wird („So weit sind die Sanierungsarbeiten im Freiburger Eugen-Keidel-Bad“) ist geplant für 200 neue Parkplätze rund 190 Bäume zu fällen. Andere Parkmöglichkeiten wurden wegen der erhöhten Kosten verworfen, ein anderes Mobilitätskonzept gar nicht geprüft.

Auf Nachfrage von Stadtrat Mörchen in der letzten Sitzung des Gemeinderates, erklärte Oberbürgermeister Martin Horn, dies sei vor seiner Amtszeit beschloßen worden und irgendwo müßte ja das Holz für die vom Gemeinderat geforderte Holzbauweise auch herkommen.

Wer sich auch noch engagieren will, der kann auch diese Petition unterzeichnen:

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2 Antworten to “über 60 Bürger schlagen Alternativen zur Abholzung am Eugen-Keidel-Bad vor”

  1. Sabine Engel und Zora Engel Says:

    Wir sind gegen die Abholzung von 190 Bäumen zugunsten eines Parkplatzes und empfehlen die Prüfung von umweltverträglicheren Alternativen.

  2. Judith Asal Says:

    Bezugnehmend auf den Artikel Sanierungsarbeiten Eugen Keidel Bad am Freitag 19. Juli in der BZ und die geplante Erweiterung des Parkplatzes und die hiermit verbundene Abholzung von 200 Bäumen untenstehend und im Anhang die Anfrage einiger Freiburger Bürgern.
    Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie die Abholzung noch einmal überdenken und stattdessen innovativ und Verantwortungsvoll, Ressourcen schonend und Ressourcen aufbauende Lösungen berücksichtigen.

    „200 Baume für 190 Parkplätze, wirklich?
    Manche werden sagen 200 Bäume, was macht das schon für ein Unterschied? Aus dieser Perspektive stimmt das.
    Nun ist es leider so dass in den letzten 60-70 Jahren schon sehr viele Bäume gefällt wurden, Luft und Wasser verschmutzt, Naturgebiete Häusern weichen mussten.
    Für was eigentlich? Für mehr Geld, mehr Profit, mehr Macht und ein besseres und komfortableres Leben. Die Kehrseite der Medaille, dass unser Lebensraum, der unserer Kinder und deren Kinder bedroht ist.
    Bäume zu fällen für Parkplätze der alte Weg, dass alte Denkmuster und das Gegenstück zu nachhaltiger Klimapolitik.
    Innovativ und Verantwortungsvoll, Ressourcen schonend und Ressourcen aufbauend handeln und denken das neue Erfolgsmodel der Gegenwart und Zukunft. Denken außerhalb der Box, liefert viele gute Ideen wie es auch anders geht!“

    Mit freundlichen Gruessen
    Judith Asal

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