Spaß mit Ruuvitags

Ruuvi Tag offen

2016 gab es ein nettes Projekt auf Kickstarter, die Ruuvitags. Irgendwann bin ich darauf aufmerksam geworden und habe mir welche gekauft, ich glaube es war sogar bei Slush in Helsinki.

Die lagen dann länger bei mir rum und ich dachte, man könnte damit vielleicht den Keller überwachen, etwa um zu sehen ob da gerade Wasser austritt. Leider ist das Rasperry Pi Projekt, das man als eine Art Sammelstation für die Daten der Ruuvitags nutzen kann, nicht so gut dokumentiert. Irgendwie sehe ich das als „IoTDrucker“ im Netzwerk und die Passwörter um sich drauf zu ssh-en fehlen in der Doku. Vielleicht ändert sich da was, ich habe ja dazu getwittert.

Beim Update

Aber: Ruuvitag hat sowohl die Firmware überarbeitet, als auch die eigene App. Die neue Firmware drauf kopieren, ist einfach. Man lädt sich nRF Connect für Android oder iOS herunter und die firmware 3.28.12 auf das iPhone. (Infos mit Update fürs iPhone) Dann den das Gehäuse aufmachen und den kleinen Knopf mit „B“ gedrückt halten und den „R“ Knopf drücken. Das ist ein wenig fizzelig, gerade wenn man große Finger hat, aber ich habe es geschafft. Nun sollte auf dme Ruuvitag die LED rot leuchten.

Flashen direkt vom iPhone!

Nun in der nRF Connect app auf „scan“ drücken, wir sollten ein Gerät sehen das sich „ruuviboot“ nennt. Nicht erschrecken, das ist eine lange Liste von Geräten, spannend übrigens wenn man diese App mal im ICE oder so laufen lässt. Hier auswählen „connect“ und ganz nach rechts wischen, dann auf „Start“ drücken, da wir die Datei auf das iPhone runtergeladen haben, können wir dann diese im „downloads“ Ordner auswählen und drauf flashen. Bei mir brach das ab, als etwa das iPhone, den Bildschirm abschaltete. Das kann man einfach abwenden, wenn man während des updates ein bischen auf einen nicht benutzten Teil des Bildschirms drückt, damit es sich nicht sperrt. Auch eine Wiederholung war möglich.

Mit der neuen Ruuvi Station App, die es sowohl für Android und iOs gibt, kann man die Ruuvitags eintragen. Das ist relativ selbsterklärend. Das schöne ist man kann auch den Verlauf runterladen und sieht so etwa wie sich die Temperaturen oder Feuchte entwickelt hat.

Sogar mit Exportmöglichkeit.

Schon hat man eine Wetterstation. Man kann sich auch verschiedene Warnungen einprogrammieren. Für den Balkon habe ich mir etwa eine Warnung eingeschaltet, die sich meldet wenn die Temperatur unter -1°C fällt, also Frostgefahr besteht. Einen Ruuvitag habe ich an die Wohnungstür geklebt und bekomme, immer eine Nachricht, wenn sich die Tür bewegt hat. Das ist nicht besonders wichtig, wenn ich daheim bin und nur da geht es, solange ich keinen Pi am Laufen habe, der immer logt und sich meldet.

Es gibt auch eine App aus Deutschland „Ruuvi Scanner“ für iOs, und für Android, die Website des Herstellers ist nicht so übersichtlich.

Hat keine Graphen aber dafür eine Übersicht auf einer Seite.

Ich suche jetzt noch eine gute Variante für die Überwachung ohne Handy. Da wäre ein Pi was tolles, aber die Anleitungen sind noch nicht so überzeugend.

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