Corona Solidarität Freiburg übernimmt Corona Rebellen Demos

Corona-Rebellen-Rebellen befragen einen Demoteilnehmer

Auf beiden Corona Rebellen Demos. der von „nicht ohne uns“ / Informationsstelle Demokratischer Wiederstand, die sich inzwischen wegen der Frage des Schwarz-Weiß-Roten-Transpi, das an die Reichskriegsflagge erinnert, gespalten hat und der „Freunde der Freiheit“ Demos, waren jeweils nicht mehr als 100 Leute. Die Stadt war normal voll.

Die Farbkombi kennen wir.

Wieviele gernau da waren bzw. Teil der Demo oder Teil der „Demoübernahme“ durch Corona Solidarität Freiburg, läßt sich auch nicht genau sagen und war Stellenweise nicht auseinanderzuhalten.

An den Aktionen von Corona Solidarität Freiburg dürften sich rund 50 Personen beteiligt haben. Die gingen mit eigenen Schildern auf die Demos der „Corona-Rebellen“ und forderten Solidarität und wandten sich gegen Verschwörungsmythen.

Die Platz der alten Synagoge Leute waren davon irritiert. Die Leute auf dem Münsterplatz waren durch diese Beteiligung, die friedlich verlief und bei der es maximal zu Diksussionen kam, erstmal nicht in der Lage ihre Demo zu starten. Die fing dann trotzdem an. Ich habe nicht so zugehört, es trat ein Arzt auf der irgendwie behauptete Corona sei nicht so gefährlich und ein Herr der in einem wenig strukturieren Beitrag erklärte, die Gegendemo seien Satanisten, Gottlos, wie auch Merkel und irgendwie eine Theokratie forderte.

Sonst waren wieder die üblichen Menschen am Start. Etwa der Betreiber eines Freiburger Telegram Channels, in dem er haufweise rechtsextremes Zeug postet, etwa von der Identitären Bewegung. Inzwischen scheinen neben Menschen aus der rechten Szene in Freiburg auch die 5G-Gegner die Demos für sich gefunden zu haben. Auch sonst scheint die „Abgrenzung gegen Rechts“ auf dem Münsterplatz nicht so recht zu gelingen, auch bei einem Teil der Ordner wurde mir zugetragten, die seien Teil der Szene.

Ich durfte am Rand wieder mit Menschen diskutieren, die mir erklärten, das einem „eine Bank keinen Kredit gibt, wenn man zu der kommt und sagt ich brauche 3 Mio EUR um meinen 80 Jährigen Opa zu retten“ und dass die Volkswirtschaftlichen Schäden ja in keinem Verhältniss mehr zu dem Stünde was man erreicht hätte. Außerdem sei der R Wert ja schon vor den Shut-Down-Maßnahmen unter 1 gewesen und auch mit Shut-Down immer so unter 1 geschwankt, sprich der hätte gar nix gebracht. Das empfand ich als krass Sozialdarwinistisch. Irgendwie ist der Neoliberale Ungeist schon tief eingedrungen.

Unter jedem Pflaster ist ein Strand.

Auf dem PdaS und dem Münsterplatz ist immer weniger los. Wenn man den Berichten glauben schenken mag, dann sind die Organisatoren irgendwas zwischen überfordert und wenig Einsichtig. So richtig scheint das ganze, auch aufgrund der immer weniger krassen Beschränkungen kaum noch zu ziehen.

Hut ab vor den Polizisten (und dem Punk Polizisten) die gleichzeitig zwei Funkkanäle verfolgen. Auf jedem Ohr einer.

Wer sich die ganze Demo anschauen will, der findet beim rechten Kanal „Protest Media“ die ganzen zwei Stunden.

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