Archive for the ‘Politik’ Category

Digital mit dem Siegesdenkmal interagieren

18. Juli 2017

fbeintrag

https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fsbamueller%2Fposts%2F10154409883171377&width=500

Kürzlich hatte ich mich auf Facebook über einen Artikel der Badischen Zeitung mokiert. Zum einen darüber, dass ich immer als Ex-Stadtrat bezeichnet werde. Offensichtlich ist das notwendig, damit Leser einschätzen können, als was ich Dinge zum besten gebe. Zum Teil erweckt das auch immer den Eindruck ich würde dann etwa für Junges Freiburg sprechen. Ich sehe das ein weig anders, aber gut. Die gesammte Diskussion kässt sich auf Facebook nachverfolgen. Ist mir nun aber auch nicht so wichtig. Allerdings könnte man auch bei anderen Personen die sich äußern deren „Hintergrund“ beleuchten. Ich denke da etwa an Martin Flashar (Ex Bügermeisterkandidat, Aktiv in der Kulturliste, in diversen Kulturträgeren, …)

Die Zweite Anmerkung empfand ich allerdings als gewichtiger. Ich hatte dafür plädiert eine Möglichkeit zu schaffen mit dem Siegesdenkmal digital zu interagieren. Wie das genau aussehn könnte habe ich sicher nicht unbedingt spezfiziert. Mein Vorschlag ging in die Richtung, das am Platz ein für die Nutzer kostenfreies WLAN eingerichtet werden könnte, auf dessen Vorschaltseite Informationen  und Interaktionsmöglichkeiten angeboten werden. Weiter hatte ich diesen Vorschlag nicht ausgeführt. Auch Prof. Dr. Angeli Janhsen mit der ich mich danach unterhalten habe, hat das so verstanden.

Inzwischen hat die Badische Zeitung das auf ihrer Website auch richtig gestell, was ich für sehr fair halte.

Wie das genau aussehen könnte, diese digitale Interaktionsmöglichkeit, davon habe ich keinen Plan. Da muß man lange nachdenken und vielleicht auch mal Künstler*innen fragen die so digitalprojekte gemacht haben.

Bundestagsdirektkandidatenpodiumsdiskussionbullshitbingo

5. Juli 2017

Seit einigen Tagen laufen die Podidiumsdiskussionen der Freiburger Wahlkreiskandidaten. Ja der Kampf ums Direktmandat im Wahlkreis 281 ist entbrannt. Nun kann sich der geneigte Wähler*inn auf bis zu 30 Veranstaltungen ansehen und anhören wie der eigene Kandidat*inn so performt.

Damit es nicht zu langweilig wird, habe ich ein eigenes kleines Bundestagsdirektkandidatenpodiumsdiskussionbullshitbingo entwickelt. Das basiert auf der ersten Diskussionsrunde. Weitere werden folgen und vielleicht wird das Bullshitbingo auch noch aktualisiert. Einzelne Kandidaten wünschen sich schon ein personalisiertes Bingo. Mal schauen ob das noch hinhaut. Und ja ich empfehle jedem auch zu einer der Podis zu gehen und sich selbst ein Bild zu machen. Bevor man eine Frage stellt, zu einem Thema das einem am Herzen liegt, sollte man aber vielleicht sich ein wenig Gedanken machen.

Viel Spaß bei der Nutzung. Ich freue mich auf eure Rückmeldung.

Bullshit Bingo für Direktkandidaten

Hier zum download der Datei:

Keine Diskussion um Homoehe? Nur in der CDU

30. Juni 2017

In der Debatte um die Öffnung der Ehe für zwei gleichgeschlechtliche Personen wird von Seiten einiger CDU Abgeordneter argumentiert, dass eine solche gewichtige Änderung der Rechtslage nicht ohne lange Diskussion beschlossen werden sollte. Nun hätte das Aufsetzen auf die Tagesordnung innerhalb von nur einer Woche die Menschen quasi völlig überrumpelt. Das ist schlicht nicht Nachvollziehbar: Die Drucksache, die der Bundestag beschlossen hat, wurde dem Bundestag vom Bundesrat am 11.11.2015 zugeleitet (1 Jahr 9 Monate).

Der Bundesrat hat diesen Gesetzesentwurf bereits am 22. März 2013 beschlossen und im Bundestag eingebracht, BR-Drucksache 193/13 (mehr als 4 Jahre).

Die Linksfraktion hatte bereits am 23.10.2013 ein solches Gesetz in den Bundestag eingebracht. BT Drucksache 18/8 (auch mehr als 4 Jahre).

Als das Lebenspartnerschaftsgesetz vom 16. Februar 2001 beschlossen wurde, gab es die Diskussion um die Homeehe auch schon und nach jeder der zahlreichen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu diesem Thema, weil die weitgehende Gleichstellung von Lebenspartnerschaft und Ehe erfolgte ja immer weil Menschen vor dem Bundesverfassungsgericht klagten und dieses diese als diskriminierend ansah, gab es auch immer wieder solche Diskussionen.

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Feinstaubsensorbastelworkshop in der Grünenbundesgeschäfstsstelle

1. Mai 2017

 

Am Wochende war Hackaton bei den Grünen. Ich war mit Plakatkarte.de zu Besuch – wir arbeiten an einer eingegrünten Version – habe aber auch einen kleinen Feinstaubbastelworkshop gemacht.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Dabei war auch der Grüne Bundesgeschäftsführer, Bundestagskandidaten und diverse Grünen Mitglieder. Wir haben 10 Sensoren gebastelt.

Bald wird es also außen an der Grünen Bundesgeschäftstelle einen Sensor geben und neun weitere Sensoren in ganz Deutschland an Grünen Geschäftstellen.

Ich habe einen kleinen Vortrag gehalten, die PDF dazu findet sich hier: Feinstaubsensor (PDF). Allgemeine Hinweise zum Basteln gibt es hier.

So ein Hackaton ist natürlich cool.

Und neben dem Feinstaubsensor haben die Grünen Hacker auch ander geile Projekte gemacht:

Sozusagen ein Slack nur für die Grünen, eine App für den Haustürwahlkampf, eine App für den Haustierwahlkampf, Chattools, …

Alles ziemlich cool. Und nein die Grünen sind nicht irgendwelche verbissen Leute die allen alles verbieten wollen (wie die CDU) sondern da überlegt man sich genau was sinnvoll ist und wie es sinnvoll sein könnte.

1. Sensorbasteln ein voller Erfolg

18. März 2017

Freiburgs erstes Feinstaubsensor basteln war ein voller Erfolg. Nicht nur das über 30 Leute da waren, weit mehr als wir Material hatten, die Teilnehmer waren bunt gemischt: Die jüngsten beiden waren geschätzt acht Jahre alt, die älteste Teilnehmerinn 76 Jahre!.

Wir haben gemeinsam mindestens 15 Sensoren gebastelt. Und ich habe alle SDS011 (das ist der eigentliche Feinstaubssensor), der noch eine ESP8266 Platine braucht, unter die Leute gebracht.

 

Frank Riedel hat von seinem Besuch bei uns auch einen kleinen Blogbeitrag verfasst. Was lernen wir daraus: Freiburger Taxifahrer scheinen das Haus der Jugend, was dankbarerweise sein Cafe zur Verfügung gestellt hat, nicht zu kennen. Und in Freiburg gibt es richtig viele Menschen die sich dafür interessieren.

Deshalb werden wir am 5.5. um 19:00 in der Landeszentrale für politische Bildung nochmal basteln. (Anmeldung und Infos hier)  Mein Tipp: Material selber bestellen (– NodeMCU ESP8266, CPU/WLAN SDS011 Feinstaubsensor (früher PPD42NS) DHT22, Temperatur & Luftfeuchtigkeit (optional) – Käbelchen – USB Kabel z.B: flach 2m Micro-USB)  und dann zum basteln mitbringen. Das ist aus vielen Gründen einfacher. (Umsatzsteuer, keine Vorkasse für mich, man weiß was man hat) Auf den hinterlegten Links findet man alles, die Lieferzeit aus China beträgt etwa 6 Wochen. AliExpress ist mindestens so seriös wie ich.

Danke auch an das Umweltamt, dass die Fahrtkosten für Frank übernommen hat.

Inzwischen habe ich viele gute Rückmeldungen ob nun von der Ökostation, den zahlreichen Techniklehrern die beim Basteln da waren, Leuten von der SICK AG und auch aus der Open Data Szene.

Inzwischen sind schon drei Sensoren auf der Freiburg Karte zu senden und es werden hoffentlich bald mehr (brauch ein – zwei Tage nach dem Anschliessen bis die Verwaltung bei Luftdaten.info das eingetragen hat)

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Beim ersten Basteln in Freiburg war die Bude voll. Bild: Fionn Große