Archive for the ‘Urlaub’ Category

Hochzeit auf Indonesisch

10. Oktober 2013

Ich war ja im Sommer bei meinem Ehemaligen Mitfreiwilligen in Bengkulu und habe dessen Hochzeit besucht. Hochzeit auf Indonesich ist etwas ganz anderes als Hochzeit in Deutschland.

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Die Zeremonie beginnt mit dem Einzug des Bräutigamms in das Haus der Braut, begleitet von seinen Freunden, seiner Familie und den Brautzeugen.

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Dann gibt es eine laaaaaaaange Zeremonie in der aus dem Koran vorgeglesen wird, in der ein Herr von der Moschee und ältere Herren etwas sagen. Der Bräutigam muß auf Arabisch die Hochzeitsformel aufsagen. Wenn er das falsch mach muß er es wiederholen. Jerome war gut und hat sie nur einmal wiederholen müßen. Wir haben alle ziemlich gelacht, es soll aber Hochzeiten geben bei denen man bis zu 12 mal und dann mehrere Stunden auf das Aussagen der korrekten Formel warten mußte. Nach dem 3. falschen mal gibt es dann immer eine rituelle Waschung.

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Schlußendlich werden dann die Ringe getauscht. So wie in Deutschland. Dann gibt es an diesem ersten Tag ein wenig feier mit den Familien. Für den zweiten Tag ist dann der öffentliche Teil vorgesehen. Da hatte Jerome rund 1300 Einladungen in der ganzen Provinz verteilt.

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Bericht aus Parchim

5. Oktober 2013

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Dieses Wochenende waren wir in Parchim. Parchim ist eine ganz hübsche Kleinstadt im Osten unsereres Landes. Genauer gesagt irgendwo zwischen Hamburg und Berlin in der Mecklenburgischen Provinz. Rom ist hier noch ein kleines Dorf in der Region.

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Auch wenn unsere Reise nicht ganz ohne Hindernisse verlief, hier sieht man uns beim Aussteigen im Bahnhof Ludwigslust. Scheinbar war der Bahnsteig etwas zu kurz um den ganzen ICE aufzunehmen. Daher mußten wir dann ein wenig improvisieren beim Aussteigen.

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In Parchim haben wir unseren guten alten Freund Marcus Seyfarth besucht der nun hoffentlich auch sein Jurastudium beendet hat. Hier im Bild das Rathaus von Parchim und der ehemalige Sitz des Mecklenburgischen Appelationsgerichts. (more…)

Bericht aus Indonesien

22. August 2013
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Die Feuerwehr Bandung beim Absichern des Unabhängikeitstages

Nach Zwischenstationen in Singapur, Jakarta und Bandung bin ich in Bengkulu auf Sumatra angekommen.

In Singapur konnte ich der Parade und Feierlichkeit zum Unabhängikeitstag beiwohnen, mit beindruckenden Flugakrobatischen Vorstellungen, 21 Schüssen aus Artellrie Geschützen, marschierenden Soldaten und Jugendlichen Skatern, die auch Teil der Parade waren. In 5 kurzen Tagen haben ich dann auch noch eine Schule besucht und mir etwas Unterricht angeschaut, war im botanischen Garten, habe mich mit zahlreichen Bekannten getroffen und war auch abends mit einer Gruppe befreundeter Inder Party machen.

Mit einem Flugzeug der Garuda flog ich dann in den Gegenteil dieser Stadt: das heiße, chaotische und sehr viel quirlige Jakarta. Scheinbar wohnen dort so zwischen 10 und 15 Mio Menschen, je nachdem wie man zählt. So zwischen 1 M +NN und 16+NN. Die Anwesenheit nutze ich zum Besuch in der alten holländischen Innenstadt „Kota“ und dem Hafen mit seinen traditionellen Schiffen.

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Typischer Ausländer Job: sich immer mal wieder mit Einheimischen fotographieren lassen

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noch mal schnell was notieren, ob es sich um eine Telefonnummer handelt ist nicht bekannt

Aber Jakarta ist heiß und versmogt, so dass man lieber schnell einen Abflug macht und in das bergige Bandung – immerhin auf +736 m über NN, weiterreist. Haben die Niederländer auch so gemacht. Dort konnte ich der zweiten Nationalfeiertag Zeremonie innerhalb kurzer Zeit beiwohnen. Auch hier scheint die Nation wieder vor allem aus Soldaten, aber auch Beamten, Schülern (die der Grundschule verabschiedeten sich dann weil es ihnen zu heiß war) aber auch Vespa Fahrern zu bestehen. Hier kann man gut und billig in 5 Sterne Hotels wohnen und auch günstig im Factory Outlet überproduzierte westliche Markenkleidung erstehen.

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der Busbahnhof von Bandung, war wie sich nur leider rausstellte der Falsche.

Hin bin ich mit dem Zug gefahren, was man sich so vom Standard wie einen abgesifften alten IC vorstellen kann, zurück mit dem Bus. Das Schicksal meinte es gut, der Bus kam auch in Jakarta wieder an, nicht alle hatten soviel glück wie die liegengebliebenen Busse den wir auf Indonesiens einziger Autobahn begegneten, bezeugen konnten. In Jakarta bat ich den Taxifahrer mich vom Busbahnhof schnell „cepat, cepat“ zum Flughafen zu fahren.

Das nahm er wörtlich: mir war bisher nicht bewusst, dass die Jakartaner Taxis 150 km/h fahren können und das man dies auf der sonst eher verstauten Stadtautobahn auch kann. Es geht, wenn man auch mal auf dem Standstreifen überholt. Aber ich erreichte rechtzeitig meinen Lionairflug (Lionair ist auf der schwarten Liste der EU und darf bei uns nicht einfliegen) und somit auch das Terminal 1 vom Flughafen Jakarta. Naja open air

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Ankunft in Bengkulu

Terminals sind nicht so ganz mein Stärke, aber gut.

Bengkulu liegt 1 Flugstunde mit von Jakarta aus, an der Küste des Indischen Ozeans. Im Vergleich mit Jakarta und dessen 10 Mio oder so Einwohnern ist es mit rund 300.000 geradezu ländlich. Es gibt einen kleinen Hafen und einen Flughafen. Mehrere Universitäten sowie den Sitz der Provinzregierung. In der ganzen Provinz leben etwa 1,8 Mio Einwohner und 24 Ausländer. (more…)

Singapore, Jakarta, Bandung

20. August 2013

So its time to report a little bit about my journey through this far away lands. I’m writing this in the PMI Kota office in Bengkulu, where I worked alongside with Indonesian Red Cross volunteers in 2009/10. But let me recount my journey so far.

First I was in Singapore to met with some Friends I know through the South East Asian Youth Red Cross meeting in Batam and another friend I met at the most interesting academic seminar of my university in Udine.  Singapore is fascination and my things happened to me there: I could watch their national day parade from a place close to the actual stage. The parade included F-16 overflights, huge flags, skaters, military pomp unseen in Germany (in the west not since the 1940s in the east not since reunification).

Then I was able to accompany a friend of mine to the school where he is teaching and see the Anglo-Chinese-School from the inside. People also invited me to their house to a Hari Raya Celebration. I went with a friend to the Garden by the Bay and he took me to eat in the restaturant where he trains as a chef. In this restautrant I was also the only customer. A very intresting experience as at times I had the feeling that the staff (all trainee waiters and chefs) were competing on whom to serve the only patron. But food was good.

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Seattle

20. September 2011

Seattle, eine Stadt in der es sich lohnt schlaflos zu sein, nicht aber weil es so schlimm wäre, nein sondern um eine der sicher schönsten Städte Nordamerikas zu sehen. Pittoresk gelegen zwischen Bergen und dem Meer, tief im Grünen. Gut damit es so grün ist regnet es auch viel und ist auch oft bedeckt aber sonst. Natürlich haben wir die ganzen Touristensachen gemacht, waren auf der Space Needle und haben Muscheln gegessen:

Natürlich hat auch ein Besuch im Museum of Flight, Boeings Hausmusem nicht gefehlt. Ist auch ordentlich militaristisch, aber es gibt auch eine alte Präsidentenmaschiene und eine alte Concorde zu sehen.

Das ganze krönte dann auch noch ein Sonenuntergang über dem Puget Sound.

Leider sind wir dann auch schon viel zu früh durch Regenwetter, weitergefahren hier nach Seal Rock, über eine ganz pitoreske Landstrasse. Und die Natur hier ist so eine Mischung aus Scharzwald aber mit Küste, also so wenn Frankreich nicht wär und Freiburg läg am Meer.