Türe aufmachen ohne Klinke anzufassen

24. März 2020

Tür mit Ellenbogen runterdrücken

Eine der Übertragungsmöglichkeiten für Krankheiten – nicht nur den Covid19 Erreger – sind Türklinken. Die fasst man an um Türen aufzumachen. Während man eine Tür, die sich von einem Weg öffnet, leicht mit dem Ellenbogen runterdrücken kann und dann nach vorne wegstoßen, geht das bei Türen, die sich zu einem öffnen leider nicht. Meistens rutscht dabei der Ellenbogen von der Klinke und man hat auch gar nicht genug „Grip“ um die Tür aufzumachen.

Adapter mit Beschriftung

Geniale belgische Designer haben nun eine ganze Reihe von Adaptern entwickelt, die es erlauben Türen eben nicht anfassen zu müßen. Ich habe bei mir im Mehrfamilienhaus nun an den Türen an denen viele Menschen vorbeikommen: Eingang, Tiefgarage, Treppenhaus, jeweils solche Adapter angebracht.

Noch bin ich am Lernen, was man beachten sollte. Man braucht:

  • Schrauben M4 16mm oder 20 mm
  • Muttern für die M4 Schrauben
  • Gummi: Entweder einen Fahrradschlauch den man zerschneidet oder die Gummis von Einweckgläsern.
  • Druckdatei von Materialise

Noch haben ja die Baumärkte geöffnet, auch wenn nur noch ein paar Menschen hereindürfen.

Einige Tipps:

Zum Anbringen, am besten die Muttern mit Kreppband festkleben, dann fallen sie nicht raus und man hat es einfacher:

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Stadtbücherei Freiburg soll eine Bücherei der Dinge werden

15. März 2020

Zusammen mit Paul Rögler und Tizian Prokosch habe ich an die Bildungsbürgermeisterin geschrieben. Wir regen darin an die Stadtbücherei Freiburg, zu einer Bücherei der Dinge weiterzuentwickeln.

Mehr Infos dazu etwa in diesem DLF Beitrag.

Spaß mit Ruuvitags

1. März 2020
Ruuvi Tag offen

2016 gab es ein nettes Projekt auf Kickstarter, die Ruuvitags. Irgendwann bin ich darauf aufmerksam geworden und habe mir welche gekauft, ich glaube es war sogar bei Slush in Helsinki.

Die lagen dann länger bei mir rum und ich dachte, man könnte damit vielleicht den Keller überwachen, etwa um zu sehen ob da gerade Wasser austritt. Leider ist das Rasperry Pi Projekt, das man als eine Art Sammelstation für die Daten der Ruuvitags nutzen kann, nicht so gut dokumentiert. Irgendwie sehe ich das als „IoTDrucker“ im Netzwerk und die Passwörter um sich drauf zu ssh-en fehlen in der Doku. Vielleicht ändert sich da was, ich habe ja dazu getwittert.

Beim Update

Aber: Ruuvitag hat sowohl die Firmware überarbeitet, als auch die eigene App. Die neue Firmware drauf kopieren, ist einfach. Man lädt sich nRF Connect für Android oder iOS herunter und die firmware 3.28.12 auf das iPhone. (Infos mit Update fürs iPhone) Dann den das Gehäuse aufmachen und den kleinen Knopf mit „B“ gedrückt halten und den „R“ Knopf drücken. Das ist ein wenig fizzelig, gerade wenn man große Finger hat, aber ich habe es geschafft. Nun sollte auf dme Ruuvitag die LED rot leuchten.

Flashen direkt vom iPhone!

Nun in der nRF Connect app auf „scan“ drücken, wir sollten ein Gerät sehen das sich „ruuviboot“ nennt. Nicht erschrecken, das ist eine lange Liste von Geräten, spannend übrigens wenn man diese App mal im ICE oder so laufen lässt. Hier auswählen „connect“ und ganz nach rechts wischen, dann auf „Start“ drücken, da wir die Datei auf das iPhone runtergeladen haben, können wir dann diese im „downloads“ Ordner auswählen und drauf flashen. Bei mir brach das ab, als etwa das iPhone, den Bildschirm abschaltete. Das kann man einfach abwenden, wenn man während des updates ein bischen auf einen nicht benutzten Teil des Bildschirms drückt, damit es sich nicht sperrt. Auch eine Wiederholung war möglich.

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Resqship Matrosenmütze

19. Februar 2020
Michael engagiert sich beim RESQSHIP und wird im März im Mittelmeer Seenotrettung nicht bleiben lassen.

Ein jeder guter Matrose trägt in der Tradition der Deutschen Marine(n) eine schöne Tellermütze. „Auf dem Mützenband steht in goldenen Buchstaben der Name des Bootes, Schiffes oder der Dienststelle, der der Soldat angehört“. (Zitat aus der Wikipedia).

Seenotrettung ist eine der vornehmsten Aufgaben, die eigentlich von staatlichen und halbstaatlichen aber auch privaten Organisationen durchgeführt werden sollte. Das sind meist recht alte und ehrwürdige Institutionen. Immerhin wurde die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, wurde im Mai 1865 in Kiel gegründet. Nun ist es so, dass die Seenotrettung im Mittelmeer ja nicht mehr von der Deutschen Marine oder anderen EU Ländern durchgeführt wird, die entsprechende EU Mission wurde ja auch gecancelt.

Da Michi bald aufs Meer gehen wird um Menschenleben zu retten, dachte ich mir, die ganze Anglegenheit muß man fördern und unterstützen. Wie macht man das als Bastler? Man bastelt dem RESQUSHIP Matrosen eine Bändermütze oder Tellermütze.

Was braucht man dafür?

Das Arangement ist relativ einfach. Das alte Mützenband, meißt mit „Bundesmarine“ oder „Deutsche Marine“ beschriftet, herausnehmen und das neue bedruckt mit „RESQSHIP“ einlegen. Länge einfach am herausgenommenen, abmessen. Das Einfädeln in diverse Schlaufen, wird in dieser Anleitungen schön beschrieben. Am schönsten ist es, wenn das Q direkt unter der Kokarde liegt.

Dann die schwarz-rot-goldene Kokarte herausnehmen. Den ausgedruckten Rettungsring auf die Münze kleben – es geht auch was anderes als 1-Zloty – und hinten mit doppelseitigem Klebeband festkleben. Dann noch den weißen Mützenbezug arrangieren und fertig ist das Ganze. Nun kann man auf Fasnacht oder sonstigen Veranstaltungen damit Geld für Seenotrettung im Mittelmeer sammeln.

Kauft euch das Make Magazin 1/2020

19. Februar 2020
Diese wunderbaren Vasen kommen aus dem 3D-Drucker und manche davon sind sogar wasserdicht!

Denn im Make Magazin 1/2020 findet ihr einen Artikel von mir über den sinnvollen Einsatz von 3D Druck für ein schöneres Heim. Ein Teil der verwendeten Modelle gibt es in dieser Sammlung. Auch für Behinderte kann man mit dem 3D Drucker so einiges machen.

Das Make Magazin gibt es online und in jeder guten Bahnhofsbuchhandlung. Ich schreibe jetzt hier nicht, wie ich das gedruckt habe, weil das steht ja im Make und die könnt ihr euch kaufen.

Wer übrigens sich überlegt einen 3D-Drucker zuzulegen, auf Heise.de gibt es eine Review des Zusammenbau meines Druckers.