Barrierefrei Leben mit 3 Druckern

14. April 2019

Barrierefrei Leben mit 3 Druckern
Vortrag und Diskussion mit Milad Khani, M.Sc.
29.4. 19:00 Freilab,

Ensisheimer Str. 4, im Hinterhof,
79110 Freiburg im Breisgau

Milad Khani hat beim Fraunhofer Institut gearbeitet und zu Themen der Spannungsumwandlung bei Batterien geforscht. In seiner Freizeit engagiert er sich im Freilab und dort besonders im Bereich der neuartigen 3D Drucker.

„Mit 3D Druck können wir individuell und günstig Möbel und andere Gegenstände zugänglicher machen, etwa durch größere Bedienelemente oder Erhöhung von Sitzgelegenheiten.“, erklärt Milad Khani.

„Wir wollen zeigen, das man mit aufregender moderner Technik Menschen helfen kann und ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen.“, so Sebastian Müller, Platz 2 der Liste Inklusion und Teilhabe, der die Veranstaltung organisiert hat.

3D Drucker sind Geräte mit denen Material, meist Plastik Schicht für Schicht aufgetragen und so dreidimensionale Gegenstände oder Werkstücke erzeugt werden. Dabei erfolgt der schichtweise Aufbau computergesteuert aus meist flüssigen Werkstoffen nach vorgegebenen Maßen und Formen.

In den letzten Jahren wurden die Anwendungsgebiete für diese Fertigungsverfahren auf weitere Felder ausgedehnt. Inzwischen hat der Möbelkonzern IKEA eine Reihe von 3D Druckbaren Produkterweiterungen vorgestellt mit denen IKEA-Möbel für Menschen mit Behinderungen besser zugänglich werden. Diese einfachen Möbelmodifikationen beinhalten etwa große Gummigriffe, für Schränke und Vorhänge, überdimensionale Schalter, die auf Lampentasten sitzen, oder Verlängerungen, die auf die Beine der Couch gesteckt werden.

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The Things Network in Südbaden wächst!

13. April 2019
Quelle: TTN

Gute Nachrichten, wie Karte der Südbadischen TTN Knotenbpunkte zeigt: Wir wachsen deutlich auch über Freiburg heraus. Inzwischen ist Freiburg gut abgedeckt und die Stadtverwaltung will sich um Lücken am Tuniberg und in Kappel kümmern. Zudem steht noch das Gateway auf Dach des Chemiehochhauses in Freiburg aus und das auf der Bergstation der VAG. Beide sollten auch bald kommen.

Breisach ist inzwischen gut abgedeckt und Ihringen auch! Quelle: TTN Mapper

In Breisach baut Commeco Solutions GmbH in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung die Netzabedeckung aus.

Für weite Teile des Markgräflerlands sind wir inzwischen mit den dortigen Volksbanken im Gespräch. Die TTN in ihr Online2Local Netz integrieren wollen, um damit die lokale Wirtschaft zu fördern.

In Emmendingen engagiert sich das Schülerforschungszentrum mit einem Gateway auf dem Dach.

Der Landeplatz Bremgarten wird demnächst wahrscheinlich auch ein Gateway bekommen.

Und wer weiß, wenn Dieter Salomon jetzt IHK Geschäftsführer wird, dann geht es ja vielleicht auch mit denen vorran. Immerhin ist er ja als OB Schirmherr der TTN Community Freiburg geworden.

VAG hält Fahrgastzahlen geheim

11. April 2019

Vor einiger Zeit haben Mitglieder des Chaos Computer Club Freiburg eine Anfrage über fragdenstaat.de nach dem Baden-Württembergischen Informationsfreiheitsgesetz gestellt.

Sie wollten wissen: „Die Freiburger Verkehrsbetriebe erheben regelmässig Fahrgastzahlen und haben vereinzelt auch elektronische Personenzählanlagen in einzelnen Fahrzeugen. Bitte stellen Sie mir die Daten möglichst real time, mindestens aber Digital für den Zeitraum ab 2016 zur Verfügung.“

Jetzt antwortet die VAG: „Bei der Veröffentlichung umfänglicher Fahrgastzahlen handelt es sich um sensible Unternehmensdaten, welche durch die VAG erhoben und analysiert werden, mit dem Zweck das Nahverkehrsangebot zu überprüfen und dieses möglichst wirtschaftlich an die Erfordernisse der Freiburger Fahrgäste auszurichten.“

Nach meiner Aufassung handelt es sich daher bei der Freiburger Verkehrs AG um ein öffentliches Unternehmen im Sinne von §2 Absatz 4 des Lifg: „Dieses Gesetz gilt auch für natürliche oder juristische Personen des Privatrechts, soweit sie öffentlich-rechtliche Verwaltungsaufgaben, insbesondere solche der Daseinsvorsorge, wahrnehmen oder öffentliche Dienstleistungen erbringen.”

14 von 20 Aufsichtsratsmitgliedern sind Vertreter der Stadt Freiburg, entweder Bürgermeister oder Gemeinderäte. Es gibt einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag zwischen den Stadtwerken Freiburg und der VAG. Das jährliche Defizit wird über den Gewinn der badenova im Stadtwerkeverbund ausgeglichen.

Aus meiner Sicht unterliegt die Freiburger Verkehrs Aktiengesellschaft als eine mittelbare 100 % Tochter der Stadt Freiburg, dem LiFG.
So gehören: Stadtwerke Freiburg GmbH 99,87 % = 39.748.260,00 €
Stadt Freiburg i. Br. 0,13 % = 51.740,00 €.
Die Stadtwerke Freiburg gehören wiederum zu 100% der Stadt Freiburg. 

Während man sich sicher darüber streiten kann ob das Landes Informationsfreiheitsgesetz auch den Zugang auf Real-Time Daten ermöglichen muß – nach meiner Aufassung könnte man ja durchaus so argumentieren – so sind auf jeden Fall Bestandsdaten, also solche die im Verkehrsunternehmen vorliegen davon erfasst.

Auch ist mir nicht klar, welcher wirtschaftliche Schaden einem öffentlichen Unternehmen, welches seine Leistung im Auftrag und durch hohe direkte und indirekte Subventionen der öffentlichen Hand erbringt, entstehen soll. Auf der anderen Seite gibt es für die  Öffentlichkeit durchaus ein großes Interesse zu erfahren, wann welche Bahn wie voll ist. Etwa bei der Diskussion um höhere Taktfrequenzen, neue Fahrzeuge oder den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs.

seltsamer Umgang der Stadt Freiburg mit Anfragen nach Verbraucherinformationsgesetz

10. April 2019

Vor einigen Wochen hatte ich bereits berichtet, dass die Stadt Freiburg auf meine Anfrage über „Topf Secret“ von fragdenstaat.de, sich seltsam verhalten hatte: Es gab die gewünschte Auskunft nicht per E-Mail, sondern nur per Brief und gleich auch noch den Versuch eines Veröffentlichungsverbots. Für beides gab es bei Twitter auf den Deckel vom Landesdatenschutzbeauftragten.

Inwischen kam die Antwort, wieder per Brief und nicht per E-Mail: Das Mai Wok an den Westarkarden wurde 24.0818 und am 29.10.19 untersucht und nicht beanstandet. Dem weiteren Sushi Genuß steht also nichts im Weg.

Warum sich die Stadt Freiburg bei diesem Thema allerdings so träge und wenig bürgerfreundlich zeigt, ist mir schleierhaft.

Der gesammte Verlauf der Geschichte kann bei fragdenstaat.de abgerufen werden.

Einführung in Datenverarbeitung Sensoren mit NodeRed.

9. April 2019

Die TTN Community Freiburg lädt für Freitag, 12. April 2019 18:00 bis 20:00 in den Chaos Computer Club Freiburg Adlerstr 12 auf dem Grether Gelände zur: Einführung in Datenverarbeitung Sensoren mit NodeRed.

Unsere Sensoren liefern Daten, die viele Personen gerne selbst verarbeiten würden und nicht einem Internet Dienst überlassen wollen. Dafür eignet sich das Werkzeug „Node Red“ welches ohne große Programmierkenntnisse erlaubt Daten zu verarbeiten, zu speichern und graphisch darzustellen.

Node Red ist eine Open Source Software die von IBM entwickelt wurde. Die Software ermöglicht es, Anwendungsfälle im Bereich des Internets (der Dinge) mit einem einfachen Baukastenprinzip umzusetzen. Die einzelnen Funktionsbausteine werden durch Ziehen von Verbindungen verbunden. Eine große Auswahl an mitgelieferten Bausteinen deckt die meisten der gängigsten Dienste und Technologien ab. Damit können etwa Tweets analysiert werden oder auch Daten dargestellt.

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