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Mit TTN auf in die Smart (Green) City

4. März 2018

Ein kleiner Bericht vom Treffen der Freiburger The Things Network Community am Freitag 2.3.2018.

Zum Status der Community:

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Wir schaffen inzwischen eine gute Abdeckung im Stühlinger, der Innenstadt, Vauban, Gutleutmatten, Mooswald und rund um die Bahnhofsachse. Derzeit bestehen noch Abdeckungslücken in Zähringen, Herdern, dem Rieselfeld, der Wiehre, Littenweiler, St. Georgen, Kappel, Ebnet, den Tuniberg Gemeinden und Günterstal.

Am Freitag hat das Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik einen Gateway in Betrieb genommen. In den kommenden Wochen werden von der Badenova, vier bis fünf und dem Coworking Space im Martinstor zwei Gateways in Betrieb genommen. Danben hat mir gestern eine privat Person zugesagt jeweils einen Gateway in Herdern und der Wiehre in Betrieb zu nehmen.

Von der 15. Fakultät und dem Haufe-Verlag liegen zusagen über den Aufbau eines Gatways vor. Daneben haben der Chaos Computer Club, erklärt nach seinem Umzug ins Grethergelände einen Gateway aufzustellen. Auch das Freilab, bei dem wir immerwieder zum Basteln waren (und sein werden) ist interessiert und wird einen Gateway aufstellen.

Die Stadtverwaltung hat inzwischen eine Zwischennachricht über den Eingang meines Briefs an den Oberbürgermeister und die Anfrage der Grünen und JPG zugesandt. Dort ist man in vielen internen Runden beschäftigt miteinander zu klären wie das mit der Unterstützung aussehen könnte. Aber in einer Verwaltung braucht das. Aber es gibt politischen Druck. Bei der FWTM war die neue Geschäftsführerin Frau Böhme sehr interessiert und hat das Thema auch verstanden.

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links oben: Gateway der bald ein Gehäuse bekommt. Daneben der IMST Gateway im Alugehäuse, dahinter verdeckt der Lairdtech Sentrius und ein Gehäuse im LGB Gartenbahn Wagen. Im Vordergrund: LoPy Sensor, Citizen Sensor, Mülleimer Testsensor.

Die Grüne Partei hat versprochen auf ihrem Balkon einen Gateway zu hosten (ob sie sich einen Gateway leisten können, wissen sie noch nicht) und eine privat Person in der Wiehre hat auch versprochen ihr Dach zur Verfügung zu stellen.

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Philipp Schandelmaier, Lea Treicks (beide Badennova) und Sebastian Müller im Grünhof.

Von der IHK kam erst eine Absage, aber nachdem die Stadtverwaltung wohl rumfragt, ist man auch dort aufgewacht und wir haben demnächst Gesprächstermin. Vielleicht kann man sie ja umstimmen.

Auch von der VAG kam zunächst eine Absage, aber hier ist ein Grünen Stadtrat dran und ich ich habe nochmal einen Brief geschrieben. Die VAG hat mir ihrem Antennenbaum auf der Bergstation, scheinbar von den Funkamateuren verwaltet, die uns leider auch eine Absage erteilt haben, einen sehr attraktiven Standort.

Um einen Standort mit gutem Blick über die Stadt zu bekommen sind wir auch im Gespräch mit den Besitzern des Greiffeneggschlößle, des Dattler und des Jesuitenschloß.

Die ASF hat versprochen in einem ihrer Müllautos einen Mapper mitfahren zu lassen, so das wir die Stadt abmappen können.

Mach mit

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Wir werden in den kommenden Monate viele spannende Mitmachmöglichkeiten bieten. Nach unserem ersten Basteln für Wetterstationen, wird es viele spannende Termine geben:

Termine

Es wird am 24.4. ein LoRa-Feinstaub-Sensor-Basteln geben, am 8.5. einen Vortrag mit Prof. Sikora: „Besser leben mit Sensoren & Niedrigenergie Funknetzen – Was sagt die Forschung?“ und wahrscheinlich am 6.6. „Bienenüberwachen mit TTN„. Alle diese Termine sind im Meetup. Ein Termin mit Guido Burger zum Thema „Octopus“ ist in der Planung.

Vorträge

Es gab drei spannende Vorträge.

Leander Hartenberg erzählte von seinem Projekt in Lörrach, Solarbetriebene über TTN angebundene Feinstaubsensoren. Mit diesem Projekt hat er den Regionalwettbewerb von Jugendforsch(t) gewonnen.  Er wird auch zu unserem TTN-Feinstaub-Sensoren Basteln kommen.

Lea Treicks und Philipp Schandelmeier, die bei der Badenova arbeiten, erläutertern zunächst warum die Badenova die Community so aktiv unterstüzt: Sie wollen neben ihrem eigenen Netz, den Aufbau eines offenen Netzes fördern, weil in ihr Netz nur bestimmte Hardware für bestimmte Anwendungen hineindarf. Neben diesem geschlossenen Netz muß es dann auch ein offenes Netz für Bastler, Bürger, Innovatoren, Institutionen und Start-Ups geben, mit denen sie Anwendungen ausprobieren können.

Das Thema Bienchen scheint nicht nur bei unseren Community Mitgliedern auf Interesse zu stoßen (siehe Veranstaltung), sondern die Badenova wird auch in Lahr bei der Gartenschau Bienenstöcke per TTN überwachen. Daneben betonten beide, das man immer über die Daten und die Anwendungen nachdenken müße. Überwacht man nun die eigene Mülltone, so muß ich darüber nachdenken: sendet mir die Mülltonne einfach alle 12h ihren Stand oder wenn sie bestimmte Füllmengen überschreitet. (more…)

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Bericht aus Indonesien

22. August 2013
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Die Feuerwehr Bandung beim Absichern des Unabhängikeitstages

Nach Zwischenstationen in Singapur, Jakarta und Bandung bin ich in Bengkulu auf Sumatra angekommen.

In Singapur konnte ich der Parade und Feierlichkeit zum Unabhängikeitstag beiwohnen, mit beindruckenden Flugakrobatischen Vorstellungen, 21 Schüssen aus Artellrie Geschützen, marschierenden Soldaten und Jugendlichen Skatern, die auch Teil der Parade waren. In 5 kurzen Tagen haben ich dann auch noch eine Schule besucht und mir etwas Unterricht angeschaut, war im botanischen Garten, habe mich mit zahlreichen Bekannten getroffen und war auch abends mit einer Gruppe befreundeter Inder Party machen.

Mit einem Flugzeug der Garuda flog ich dann in den Gegenteil dieser Stadt: das heiße, chaotische und sehr viel quirlige Jakarta. Scheinbar wohnen dort so zwischen 10 und 15 Mio Menschen, je nachdem wie man zählt. So zwischen 1 M +NN und 16+NN. Die Anwesenheit nutze ich zum Besuch in der alten holländischen Innenstadt „Kota“ und dem Hafen mit seinen traditionellen Schiffen.

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Typischer Ausländer Job: sich immer mal wieder mit Einheimischen fotographieren lassen

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noch mal schnell was notieren, ob es sich um eine Telefonnummer handelt ist nicht bekannt

Aber Jakarta ist heiß und versmogt, so dass man lieber schnell einen Abflug macht und in das bergige Bandung – immerhin auf +736 m über NN, weiterreist. Haben die Niederländer auch so gemacht. Dort konnte ich der zweiten Nationalfeiertag Zeremonie innerhalb kurzer Zeit beiwohnen. Auch hier scheint die Nation wieder vor allem aus Soldaten, aber auch Beamten, Schülern (die der Grundschule verabschiedeten sich dann weil es ihnen zu heiß war) aber auch Vespa Fahrern zu bestehen. Hier kann man gut und billig in 5 Sterne Hotels wohnen und auch günstig im Factory Outlet überproduzierte westliche Markenkleidung erstehen.

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der Busbahnhof von Bandung, war wie sich nur leider rausstellte der Falsche.

Hin bin ich mit dem Zug gefahren, was man sich so vom Standard wie einen abgesifften alten IC vorstellen kann, zurück mit dem Bus. Das Schicksal meinte es gut, der Bus kam auch in Jakarta wieder an, nicht alle hatten soviel glück wie die liegengebliebenen Busse den wir auf Indonesiens einziger Autobahn begegneten, bezeugen konnten. In Jakarta bat ich den Taxifahrer mich vom Busbahnhof schnell „cepat, cepat“ zum Flughafen zu fahren.

Das nahm er wörtlich: mir war bisher nicht bewusst, dass die Jakartaner Taxis 150 km/h fahren können und das man dies auf der sonst eher verstauten Stadtautobahn auch kann. Es geht, wenn man auch mal auf dem Standstreifen überholt. Aber ich erreichte rechtzeitig meinen Lionairflug (Lionair ist auf der schwarten Liste der EU und darf bei uns nicht einfliegen) und somit auch das Terminal 1 vom Flughafen Jakarta. Naja open air

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Ankunft in Bengkulu

Terminals sind nicht so ganz mein Stärke, aber gut.

Bengkulu liegt 1 Flugstunde mit von Jakarta aus, an der Küste des Indischen Ozeans. Im Vergleich mit Jakarta und dessen 10 Mio oder so Einwohnern ist es mit rund 300.000 geradezu ländlich. Es gibt einen kleinen Hafen und einen Flughafen. Mehrere Universitäten sowie den Sitz der Provinzregierung. In der ganzen Provinz leben etwa 1,8 Mio Einwohner und 24 Ausländer. (more…)

Medienreaktionen auf Sternwaldwieseaktion

27. Januar 2012

Heute berichtet die Badische Zeitung:

DRUCK-SACHE:  Studierende fürs Grillen

Die Vollversammlung (VV) der Studierenden der Pädagogischen Hochschule fordert in einer Resolution von der Stadt Freiburg, auf einen Abbau der Grillstellen an der Sternwaldwiese zu verzichten und im Gegenteil mehr öffentliche Treffpunkte für Jugendliche und junge Erwachsene zu schaffen. Das teilt der „Unabhängie Studierendenausschuss“ (Usta) der Hochschule mit.
Die Sternwaldwiese sei ein wichtiger sozialer Treffpunkt für Menschen in Freiburg. (mehr)

Und auch Radio Dreieckland, hat mich heute früh dazu interviewt:

Usta der PH: Sternwaldwiese soll öffentlicher Treffpunkt bleiben!

Die Vollversammlung der Studierenden an der PH Freiburg hat eine Resolution gegen die Abschaffung der Grillstellen auf der Sternwaldwiese oder gar die Schließung dieses öffentlichen Treffpunkts beschlossen. Wer diese Position unterstützen will, kann sich an der Unterschriftenaktion beteiligen. Über die Sternwaldwiese und darüber, wieweit es dabei auch um die Verbots- und Verdrängungspolitik der Stadt allgemein geht, haben wir mit Sebastian gesprochen, der an der PH studiert und den Antrag in die VV eingebracht hat.
Hier auch der Link zur Mp3 zum downloaden bzw. anhören.
Damit nimmt die Kampagne so langsam fahrt auf, sehr gut!

Zeitung am Samstag berichtet über Skatepark Projekt

14. Oktober 2011

Die Zeitung zum Samstag berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über das von mir und David Ernst gestaltete Skatepark in Freiburg Projekt:

Platz für die Bretter
Skaterpark für Freiburg. Jugendliche engagieren sich und Schüler lernen
über Rollenspiele Kommunalpolitik. Von Barbara Breitsprecher

(…)  Wie kann man eigentlich in einer Stadt wie Freiburg seine Interessen als Jugendlicher durchsetzen? Und wen muss man überzeugen und warum? So lauteten einige der Fragen, die den Schülerinnen und Schülern gestellt wurden.
Schließlich wurde aus dem Fragenkatalog eine Art Rollenspiel, das Sebastian Müller, PH-Student und früherer Stadtrat von Junges Freiburg, konzipiert hat. Ihn interessierte nämlich nicht nur, für welche Flächen sich die Jugendlichen entscheiden, sondern auch mit welchen Argumenten sie vorgehen würden. (mehr)

Es freut micht, das unsere Projekt nachdem es nun auch schon ein wenig abgeschlossen ist und wir eine sehr erfolgreiche Projektprüfung damit bestehen konnten, nun nochmal so positiv in der Zeitung vorkommt. Mehr Informationen gibt es übrigens immer auf der Seite von Skatement.

Urlaub & Quartalsbericht

31. März 2010

Das Quartal ist heute zu Ende und daher ist wiedermal ein formaler Bericht an den DRK Landesverband Baden und dann auch an das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit fällig. (PDF) Weltwärts_Bericht_Quartal 2 englisch

Gerade vor diesen Nachrichten: Freiwilligendienste weggekürzt

Auch ganz praktische Auswirkungen hat der neue Haushalt auf die Situation von vielen Jugendlichen. (…) Bei dem erfolgreichen Weltwärtsprogramm hat die Koalition satte 11 Millionen Euro gekürzt – das sind 25 Prozent des Gesamtetats von Weltwärts, womit das gesamte Programm in Gefahr gerät.
(Quelle Grüne Jugend) ist es wichtig, dass die Freiwilligen berichten was sie tun und wo Erfolge und Herausforderungen dieses Programms liegen.

Vom 31.3. bis 20.4. werde ich in Australien im Urlaub sein. Nach10 Jahren besuche ich meine alten Gastfamilie aus den Schüleraustauschzeiten und diverse Freunde und Bekannte dort.

Von Bengkulu fliege ich Jakarta, von dort mit Royal Brunei nach Brisbane über Banda Sari Begawan (Brunei). Ich bin dann in Brisbane, der Sunshine Coast, Melbourne und auf einer kleinen Insel „Thursday Island“ in der Torres Strasse, nördlich von Quensland. Laut Google werde ich rund 21800 km reisen!


Wahrscheinlich werde ich in dieser Zeit nicht so viel bloggen.

Von hier aus kommt, man recht günstig nach Australien, ist halt auch nicht so weit. Ich habe noch eine kleine Karte der Reise angefügt.