Posts Tagged ‘Energiewende’

Update Balkonsolaranlage

29. Dezember 2018

Nachdem die badenova einen Nachweis der Installation durch eine Fachfirma forderte, habe ich ihr den Hinweis eines Fachforums zurück gemailt:

„Hinsichtlich der PlugIn-PV-Anlage ist es dem Netzbetreiber auf Grund der Systematik von § 13 und § 19 NAV überdies verwehrt, von Nutzern einer PlugIn-PV-Anlage den Nachweis der Einhaltung der Regeln der Technik hinsichtlich der PV-Anlage selbst zu fordern. Die von der NAV vorgesehenen Berechtigungen des Netzbetreibers beschränken sich auf die Abstimmung des Anschlusses und der Sicherstellung, dass keine relevanten Rückwirkungen in das öffentliche Netz möglich sind.“

Und auch einige Screenshots von der Website der Deutschen Gesellschaft für Solarenergie, die auf http://www.pvplug.de eine Aufschlußreiche Website mit vielen Antworten auf Fragen betreibt:

Auch für das Auslesen der Erzeugung habe ich eine ganz brauchbare Variante gefunden, die AVM FRITZ!DECT 210, Funksteckdose, die auch den Verbrauch mißt. In diesem Fall halt die Erzeugung.

Verbrauch bedeutet hier Erzeugung.

Ganz wichtig ist die Ausrichtung der Anlage zur Sonne hin. Deutlich auch sichtbar das an sonnigen Tagen einfach mehr Energie erzeugt wird. Das Thema Aufhängung der Anlage ist noch offen. (Zum ersten Artikel)

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Zwischenstand Balkonsolaranalage

14. Dezember 2018
Die ersten Fachbesucher waren da: Bei der Besichtigigung der Anlage mit Kaj Mertens-Stickel von der Solargeno

Zum Geburtstag habe ich von meinen Eltern anstelle von Socken eine Balkonsolaranlage bekommen. Bisher steht die Anlage auf dem Balkon meiner Eltern und ist auch sehr rebellisch direkt über eine Schukosteckdose – das sind die Dosen die man üblicherweise im Haushalt hat und an die man auch die Waschmaschiene oder den Staubsauger reinsteckt – angeschloßen.

Das ist in Deutschland sehr rebellisch, wenn man der Übersicht der Deutschen Gesellschaft für Sonnenergie glauben will:

Quelle: Vortrag von Jörg Sutter, DGS, bei „Dein Dach kann mehr, dein Balkon auch“

Ich arbeite daran diesen Zustand ein weig zu legalisieren und habe auch schon bei meinem Netzbetreiber die Anlage gemeldet. Auch um den notwendigen Zählertausch zu veranlassen, der ist aber der Meinung, das ich die Anlage durch einen Elektriker anschließen lassen muß. Das ist aber gar nicht so einfach: Zum einen meinte ein Teil der kontaktierten Elektrounternehmen, dass man das gar nicht dürfe, ein weiteres Unternehmen, das es wahrscheinlich 300 EUR kosten würden. Was bei einem Einkaufspreis von 350 EUR mit Versand schon etwas schwierig ins Verhältniss zu bringen ist.

Für das Anbringen der speziellen Wieland Dose nahezu den gleichen Preis zu bezahlen, wie für die gesammte Anlage, mit ihrer 300 W Potential, erscheint teuer. Auch war das Anmelden bei der BN Netze nicht ganz einfach, im Gegensatz zu den Stadtwerken Bonn, die ein Formular mit einer Seite zur Verfügung stellen, mußte ich mehrere Formulare ausfüllen, Konformitätserklärungen zu Anlage und Wechselrichter übersenden und bin weil bisher noch keinen Anschluß durch einen Fachbetrieb vorweisen konnte, noch nicht wirklich gemeldet.

Rebbellentum 2018

Es kam aber gleich der Hinweis, das wenn ich keinen Strom verbrauche, aber die Anlage produziere Strom und der Zähler würde rückwärts laufen, dann könnte das Betrug am Stromversorger sein.

Jetzt ist für mich das ganze aus vielen Gründen fraglich: Zum einen weiß ich gar nicht ob es Situationen gibt in denen ich weniger Strom verbrauche als dass das Panel produziert und wirklich der Zähler zurücklaufen würde und ob die elektronische Sicherung im Wechselrichter, die den Strom abschaltet, nicht ausreichend Sicherheit herstellt. Sowas hat man ja auch im Bad.

Die Deutsche Gesellschaft für Solarenergie hat Emfpehlungen erarbeitet

Sollte man in Freiburg Bürger*innen ermöglichen wollen auf diese Art und Weise bei der Energiewende zu partizipieren, gerade vor dem Hintergrund, das es eben viele Menschen gibt die kein Dach besitzen das sie solarisieren können, dann müßen Netzbetreiber, Elektriker und Stadt ein wenig zulegen. Ich bin aber zuversichtlich, dass das passieren wird: Eckhart Friebis von den Grünen hat vor langer Zeit schon darüber mit Badenova Vorstand Radensleben Schriftwechsel gehabt, beim Umweltamt überlegt man sich diese Anlagen in ein Förderprogramm aufzunehmen und vielleicht hilft ja öffentlicher Druck oder Anträge durch Menschen die sowas aufstellen.

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neues Solarprojekt

20. März 2012

Ich bin ja seit einiger Zeit ein klein wenig Mitglied in einer Solargenossenschaft in Freiburg, der Solargeno: www.solargeno.de

Die ist gerade dabei eine neue Solaranalge im Markgräflerland auf dem Dach einer Gärtnerei zu basteln.

Die Bioland-Gärtnerei Hoch-Reinhard in Fischingen strebt eine weitgehende Eigenversorgung mit Solarstrom an. Dazu eignen sich auf dem Hof verschiedene Dächer, darunter der „Schopf“, ein offener Geräteschuppen mit Trapezblechdach. Darüberhinaus werden Teile des Gewächshauses als Sozialräume und Küche genutzt sowie für die Kühlschränke der Gärtnerei. Auch diese Bereiche könnten für Photovoltaik-Module genutzt werden, so dass sie im Sommer nicht überhitzen und
gleichzeitig Strom für die Kühlschränke gewonnen werden kann.
Für die Solaranlage auf den Gewächshäusern wird die Planung erst weitergehen können, wenn die neuen Konditionen auf dem Solarmarkt klar sind. Die Anlage auf dem Schopf soll dagegen sehr kurzfristig zu den derzeitigen Einspeisevergütungen realisiert werden.
Die Solar-Bürger-Genossenschaft eG mietet dieses Dach an und beauftragt Bau und Betrieb der Solarstrom-Anlage Hoch-Reinhard1.
Mit der Leistung von knapp 25 kWp wird die Anlage etwa ein Viertel des  Strombedarfes der Gärtnerei abdecken können.

Wir suchen übrigens immer noch Solarmitgenossenschafter!

Mehr Infos gibt es unter: http://www.solarbuergergenossenschaft.de/images/stories/solarstrombeteiligung_solargeno_mrz2012.pdf