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Wählen gehen: 16 – 18 Jährige Freiburger Überdurchschnittlich!

22. Juli 2014

Junges Freiburg beim Erstwähleraktionstag

Während viele dramatisch besorgt waren, wenn die 16 jährigen wählen, dann sinkt die Beteiligung an der Kommunalwahl noch mehr. Hat sich jetzt in Freiburg genau das Gegenteil gezeigt: 58 Prozent der 16- und 17-jährigen Erstwähler haben bei Kommunalwahl ihr Wahlrecht genutzt – mehr als in jeder anderen Stadt in Baden-Württemberg und die Wahlbeteiligung der 16- und 17-jährigen lag hier mit besagten 58 Prozent deutlich über der allgemeinen Beteiligung (51,4 Prozent) –auch das ist in Baden-Württemberg einzigartig.

Das zeigt, dass der Freiburger Erstwähler Aktionstag im Rathaus eine gute Sache war. Aber auch die attraktiven Angebote der Parteien und Listenvereinigungen mit zahlreichen jungen Kandidaten, endlich auf fast allen Listen und vorderen Plätzen, eben auch wichtig sind um junge Menschen zum wählen zu bringen.

Genaue Daten in den angehängten Pressemitteilungen der Stadt Freiburg:

16-07 abi erstwähler rekord (PDF)

16-07 anlage zu pm abi erstwähler rekord (PDF)

Freiräume auch Thema beim Innenstadtkongress

22. Februar 2012

Das Thema Freiräume ist nicht der Privatkrieg eines einsamen Mannes 🙂 Auch bei der Innenstadtkonferenz wurde das Thema wiederholt besprochen. Freiburg braucht mehr Freiräume. Zu diesem Thema habe ich auch einen Artikel im „Grünen Telegramm“ der Mitgliederzeitschrift der Freiburger Grünen veröffentlicht:

Freiburg braucht mehr Treffpunkte für Jugendliche

Seit einigen Wochen sind die Treffpunkte für Jugendliche wieder in der Diskussion. An vielen Treffpunkten für Jugendliche und junge Erwachsene gibt es Konflikte mit den Anwohnern. Die vermeintlichen (oder gefühlten) Belästigungen sind zahlreich: Lärm, Gesang, Müll, Rauch durch Feuer oder aber auch nur die eigentliche Anwesenheit von Jugendlichen sind bereits Anlass zur Klage.

Dabei braucht es genauso Treffplätze für Jugendliche, wie Spielplätze für Kinder von bzw. bis 12 Jahre. Kinderlärm ist inzwischen Bundesgesetzlich privilegiert. Diese Emissionen werden leider von einer teilweise jugendentwöhnten Gesellschaft als Bedrohung gesehen.

Derzeit entzündet sich der Konflikt an der Sternwaldwiese in der Wiehre. Einem wichtigen sozialen Treffpunkt für Menschen aller Altersgruppen in Freiburg. Frei zugängliche, nicht kommerzielle Orte sind in Freiburg rar und werden durch die immer dichter werdende Bebauung und die abnehmende Lärmtoleranz zunehmend in ihrer Nutzung eingeschränkt.

Die Einschränkungen bieten Brennstoff für Konflikte. Wo es Konflikte gibt, bzw. Konflikte entstehen, sollte zunächst ohne Einsatz von Polizei und Ordnungsamt mit dem Anspruch auf unser aller Verantwortungsgefühl und gegenseitige Rücksichtnahme zuallererst versucht werden, die auftretenden Konflikte zu lösen.

Eine Möglichkeit wäre, in Freiburg mehr Plätze zu schaffen, an denen sich Jugendliche und junge Erwachsene treffen können, ohne Anwohner zu stören oder in ihrem Ruhebedürfnis zu belästigen. Bestehende Konflikte durch runde Tische zu moderieren, die Rauchbelästigung durch Ablage von bereits getrocknetem Brennholz zu reduzieren oder aber raucharme Grille aufzustellen. Alle diese Lösungen sind denkbar ohne, dass man Grill- und Partyverbote aussprechen muss. Hier ist die Verwaltung gefordert.

Um diesen Forderungen Nachdruck zu verliehen und um den Nutzern der Plätze eine Stimme zu geben habe ich gemeinsam mit Freundinnen und Freunden, sowie Kommilitoninnen und Kommilitonen eine Unterschriftenliste gestartet und auf Facebook eine Gruppe eingerichtet, die sich dieses Themas annimmt. Inzwischen haben einige Stadträte aus der Fraktion Junges Freiburg / Die Grünen, Professoren der Pädagogischen Hochschule, Studierende, junge Arbeitnehmer, sich dieser Unterschriftenliste angeschlossen.