Posts Tagged ‘PM10’

Genauigkeit der Feinstaubsensoren

16. Juli 2017

Auf unserer letzten Bastelveranstaltung gab Marco Pergher vom Regierungspräsidium einen Vortrag über Feinstaub, saubere Luft in Freiburg und die Genauigkeit der Sensoren:

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Daher die Sensoren funktionieren bis zu einer mittleren Luftfeuchtigkeit gut und darüber hinaus laufen sie im Trend mit aber bei deutlich zu hohen Werten. Ich gehe davon aus, dass diese Fehler in Zukunft mit einem Softwareupdate behoben werden.

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Auch ist klar das für die relevante Messung braucht es den 24h Mittelwert oder den Tangesmittelwert. Inzwischen wurde für den Tagesmittelwert auch die Software angepasst.

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Letztes Sensorbasteln in Freiburg

16. Juli 2017

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Montag letzte Woche war für mich das letzte Sensorbasteln in Freiburg. Insgesammt habe ich an vier Veranstaltungen seit März mit über 80 Leuten sicher 50 Feinstaubsensoren gebastelt. Bei den ersten beiden Veranstaltungen im Haus der Jugend und der Landeszentrale für politische Bildung kamen jeweils über 30 Leute, teilweise wurde ich dumm angemacht (von einer Person aus der Ökoszene) weil ich nicht genug Material hatte. Weitere Sensoren waren auch über den Zündstoff in Freiburg erhältlich.

Am Droste Hülshoff Gymnasium bastelte ein Lehrer am Donnerstag im Untericht mit seinen Schüler*innen 10 Sensoren, finanziert vom dortigen Klimaschutzverein.

Das StuRa der Universität Freiburg hat 15 Sensoren finanziert. Diese gingen zum Teil an Schüler*innen, Student*innen, ein Sensor wurde von mir an der B31 im Höllental aufgestellt (bei Motorad Böckmann) und jeweils 3 gingen an eine indonesische Antropologiestudentin aus Yogjakarta, die im Rahmen des Tandemforschungsprojektes hier war und an einen Politikdoktoranden aus Jakarta. Die werden diese Sensoren auf Java aufstellen und dann haben wir das Java AirQuality Network.

Übrigens hat die Autowerkstatt zu der meine Eltern immer unsere Auto bringen, auch einen Sensor bei sich außen angebracht. Zumindest hier scheint man mit dem Thema offen umzugehen.

Ein Freund von mir aus Italien hat ein 3D Druckbares Gehäuse designt. Die Dateien dafür sind auf dem hinterlegten Link zu finden. Gerne würde ich mich über mehr Gehäusevorschläge dieser Art freuen.

 

Und Robin im Freilab ein Schwarzwaldgehäuse, das man mit dem Lasercutter ausdrucken kann. Die Anleitung findet ihr auch bei airlogger.de

Neben verschiedenstenden Bastelaktionen in Freiburg habe ich sogar dem FDP Vorsitzenden einen gebastelt:

Und auch dem Juso Vorsitzenden. Mit den Freiburger Grünen oder Junges Freiburg leider nicht. Aber dafür bald mit den Lörracher Grünen.

Nicht alle der gebastelten Sensoren sind dann auch in der Karte gelandet. Zum Teil haben sie Leute nicht aufgestellt oder wohnen auch gar nicht in Freiburg. Oder bei Ihnen gibt es Probleme mit dem Wlan. Ein Bausatz ist etwa beim Ausbildungsleiter eines großen Unternehmens aus der Region.

Für mich war das Projekt hier sehr erfolgreich. Ich habe viele sehr spannende Leute kennengelernt, die gerne auch viel bastlen. Von der 76 Jahre alten Senioren mit Mikrokontrollerclub, über Startups, Leute aus einem Ableseunternehmer, spannende Wissenschaftler, Informatikstudenten, Unternehmer,…

Am 3.8. um 11:00 werde ich dann Freiburgs 50. Sensor an den Oberbürgermeister übergeben. Damit ist für mich das Projet dann erstmal abgeschlossen.

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tatam: der mobile Feinstaublogger

1. Juli 2017

Seit einger Zeit gibt es stationäre Feinstaubmesser. Inzwischen über 800 davon, Entwickelt haben es Leute aus Stuttgart. Dar Projekt hat auch international enormen Anklang gefunden.

Was aber wenn man Feinstaub messen kann wenn man unterwegs ist? Man bräuchte den gleichen Sensor, aber er müßte die Daten sammeln und nicht ins Internet schicken auf die Karte. Und man bräuchte Strom und irgendwie müßten nicht nur die Feinstaubdaten speichern, sondern auch Ort und Zeit.

Sowas wäre toll, dachte ich mir und ging zum Freiburg Hackaton um es da zu bauen. Leider klappte es nicht so ganz. Aber mir lief ein Informatikstudent zu und der setzte sich einige Nachmittage ran und koodete ein Python script.

Das Verbindet nun den RasperryPi, die GPS Maus, den Feinstaubsensor und den mobilen Akku und misst den Feinstaubwert sobald Strom dran ist. Er macht ein Wlan auf „airlogger“ und mit dem Passwort: airloggerpsk kann ich mich einwählen. Auf http://10.17.42.1:5000 gibt es dann eine Übersichtsseite, die den aktuellen Wert anzeigt und auch die gesammelten Werte seit dem Einschalten. Die kann man als CSV und KML Datei runterladen. Bei der KML Datei haben wir alles unter 20 yg/m3 grün gefärbt, 20 – 50 orange und alles darüber rot. Diese Dateien kann man dann auch etwa ins LibreOffice importieren und auswerten.

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A Tale of two Sensors: 533 & 1939

24. April 2017

Die Geschichte von zwei Sensoren: Seit dem Winter hängt auf meinem Balkon im 6. Stock der Dunantstr. 3 mein Sensor (Nummer 533), seit kurzem hängt beim Vorsitzenden der Freiburger Jusos im direkt gegenüber von mir im Erdgeschoss auch ein Sensor (Nummer 1939).

Wir haben jetzt also die Möglichkeit die Messungen von zwei Sensoren, die sich nahezu am gleichen Ort, aber in unterschiedlicher Höhge hängen zu vergleichen. Ich habe jetzt noch keine statistischen Auswertungen gemacht, dafür wäre die Zeit auch zu kurz. Aber hier gebe ich mal ein paar Grafiken von unseren Sensoren und so wäre für den Interessierten zumindest ein optischer Eindruck denkbar.

Deshalb hier jeweils zunächst der Erdgeschoss Sensor und dann der 6. Stock Sensor, angegeben sind ausgesuchte Werte (PM10).

Über einen Tag:

1939:

533:

Über ein Monat

1939:

533:

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Freiburg Bild jetzt mit Feinstaub und Wetterdaten!

22. April 2017

Vor einiger Zeit habe ich ja über meinen Twitterbot berichtet, der alle paar Stunden ein Bild von Freiburg macht und es twittert. Peter Fürle hat meinen Bot noch ein wenig aufgemotzt: er twittert jetzt auch die akutellen Feinstaubwerte meines Sensors, die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit!

Daher hat jetzt jeder der es möchte, die Gelegenheit auch ohne Blick auf die Karte: http://freiburg.maps.luftdaten.info/ sich ein Bild der Luftdaten zu machen. Bleibt noch die Arbeit an der Kamera, die immer etwas überblendet.

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