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SDS011_liveplot a new way of measuring particle matter with Pi, Windows, Ubuntu and MacOs

23. Juni 2018

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Introduction: the story

The phone rang, there was no caller id on the screen. A guy I know from some particle matter projects called me. He told me he had written a nice piece of software with which he could measure particle matter with the Nova SDS 011 sensor. I was a little bit surprised because he had not told me about it earlier. I asked him what he wanted me to do with it. Well, as he was not using E-mail or Github he wants me to promote the code and the programm and to spread it around. I was kind of surprised, but agreed to met him. So we set up a date and I went to his apartement. A very nice place but then he led me to a smoky room with lots of screens, old computers without the cover on them. He also smoked a lot and started talking to me about his programm. He does not want his name to published.

But the software he handed over to me is very well written and extremly well documented in the code.  He gave me a very thorough intrduction into his program written in Ppython 2 which reads out the data from the SDS011 Nova Fitness Sensor, the same used in the luftdaten.info project that has over 5000 particle matter sensors around, worldwide.

Up to this point the whole text probably reads like a bad plot device from cheap hacker movie, but the guy is of good intentions and made this programm all by himself, because he wants to know when to open the window to let fresh air into his smoky hacking room.

About the Code

You can connect the sensor either via USB or GPIO and displays the data as a graph and it recordes the date and saves them to a csv file. If you install the the programm on a Pi or any other small computer you can set it up to start autmatically when the Rasperry Pi starts and it will start to measure once there is power. And if you want to save money on a diplay you can acess the Pi via VNC and read out the data on your mobile phone.

You find the 👉entire Code on Gitlab I was urged to use Gitlab and not GitHub, because Microsoft bought them, recently. I also added a wiki with some instructions. I will add to the wiki and hope to make a step by step guido for building your own measurment device.

The code is already very well documented and nicely written. I will try to build a portable device

 

 

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Freiburger Feinstaubinitiative übergibt 50. Bürgersensor an den Leiter des Umweltschutzamtes

7. August 2017

 

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Freiburger Feinstaubinitiative übergibt 50. Bürgersensor an den Leiter des Umweltschutzamtes

Am Donnerstag übergab eine Gruppe von Freiburger Bürger*innen den 50. selbstgebauten Feinstaubsensor an den Leiter des Umweltschutzamtes der Stadt Freiburg – Dr. Klaus von Zahn.

Klaus von Zahn: “Die Bürgergruppe rund um Sebastian Müller hat damit ein aktuelles Thema clever besetzt. Die Stadt Freiburg hat die Bastelworkshops mit einem kleinen Betrag unterstützt. Auch wenn Freiburg aktuell kein Feinstaubproblem hat, Luftqualität ist immer ein Thema.”

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Claus von Zahn wird von Radio Regenbogen interviewt. (Foto: Sebastian Müller)

Sebastian Müller, ehemaliger Stadtrat und Initiator: “Ich war vom Zuspruch überwältigt. Zunächst dachte ich, dass vielleicht fünf bis zehn Personen sich für dieses Basteln interessieren würden. Inzwischen haben wir mit weit mehr als 50 Personen gearbeitet und es gibt Sensoren aus unserer Produktion von Breisach bis Höllental und von Waldkirch bis Schallstadt.”

Sebastian Müller selbst plant in Freiburg vorerst keine weiteren Bastelworkshops anzubieten. “Die Teile sind wie schon die ganze Zeit in China bestellbar, die Wartezeit beträgt sechs Wochen. Wenn jedoch jemand eine größere Gruppe zusammen hat, dann helfe ich gerne.”

Im Rahmen der Bastelinitiative ist es Sebastian Müller gelungen, unterschiedliche Gruppen zum Basteln zu bringen: Am Droste Hülshoff Gymnasium bastelte beispielsweise ein Lehrer im Unterricht mit seinen Schüler*innen 10 Sensoren, finanziert vom dortigen Klimaschutzverein. Das StuRa der Universität Freiburg hat 15 Sensoren finanziert. Diese gingen zum Teil an Schüler*innen, Student*innen. Ein Sensor wurde von Sebastian Müller an der B31 im Höllental bei Motorrad Böckmann aufgestellt und drei gingen an eine indonesische Antropologiestudentin aus Yogyakarta, die im Rahmen des Tandemforschungsprojektes hier war. Diese wird diese Sensoren in Yogyakarta, einer großen Studentenschaft auf Java, aufstellen.

Nicht alle der gebastelten Sensoren sind bereits auf der online verfügbaren Karte gelandet. Zum Teil haben die Leute sie noch nicht aufgestellt oder wohnen gar nicht in Freiburg. Teilweise gibt es auch Probleme mit dem WLAN.“Grundsätzlich rechne ich aber damit, dass ca. 80% innerhalb von vier Wochen nach dem Basteln online gehen” so Müller.

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Claus von Zahn (links) und Sebastian Müller basteln gemeinsam einen Sensor (Foto: Sebastian Müller)

„Die gebastelten Sensoren genügen zwar nicht den Ansprüchen an eine professionelle Messung der Luftqualität. Dennoch halten derartige Aktionen das Interesse der Bürger*innen an Umweltthemen auf kreative Weise wach. Das begrüßen wir“ – so von Zahn.

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Genauigkeit der Feinstaubsensoren

16. Juli 2017

Auf unserer letzten Bastelveranstaltung gab Marco Pergher vom Regierungspräsidium einen Vortrag über Feinstaub, saubere Luft in Freiburg und die Genauigkeit der Sensoren:

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Daher die Sensoren funktionieren bis zu einer mittleren Luftfeuchtigkeit gut und darüber hinaus laufen sie im Trend mit aber bei deutlich zu hohen Werten. Ich gehe davon aus, dass diese Fehler in Zukunft mit einem Softwareupdate behoben werden.

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Auch ist klar das für die relevante Messung braucht es den 24h Mittelwert oder den Tangesmittelwert. Inzwischen wurde für den Tagesmittelwert auch die Software angepasst.

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Letztes Sensorbasteln in Freiburg

16. Juli 2017

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Montag letzte Woche war für mich das letzte Sensorbasteln in Freiburg. Insgesammt habe ich an vier Veranstaltungen seit März mit über 80 Leuten sicher 50 Feinstaubsensoren gebastelt. Bei den ersten beiden Veranstaltungen im Haus der Jugend und der Landeszentrale für politische Bildung kamen jeweils über 30 Leute, teilweise wurde ich dumm angemacht (von einer Person aus der Ökoszene) weil ich nicht genug Material hatte. Weitere Sensoren waren auch über den Zündstoff in Freiburg erhältlich.

Am Droste Hülshoff Gymnasium bastelte ein Lehrer am Donnerstag im Untericht mit seinen Schüler*innen 10 Sensoren, finanziert vom dortigen Klimaschutzverein.

Das StuRa der Universität Freiburg hat 15 Sensoren finanziert. Diese gingen zum Teil an Schüler*innen, Student*innen, ein Sensor wurde von mir an der B31 im Höllental aufgestellt (bei Motorad Böckmann) und jeweils 3 gingen an eine indonesische Antropologiestudentin aus Yogjakarta, die im Rahmen des Tandemforschungsprojektes hier war und an einen Politikdoktoranden aus Jakarta. Die werden diese Sensoren auf Java aufstellen und dann haben wir das Java AirQuality Network.

Übrigens hat die Autowerkstatt zu der meine Eltern immer unsere Auto bringen, auch einen Sensor bei sich außen angebracht. Zumindest hier scheint man mit dem Thema offen umzugehen.

Ein Freund von mir aus Italien hat ein 3D Druckbares Gehäuse designt. Die Dateien dafür sind auf dem hinterlegten Link zu finden. Gerne würde ich mich über mehr Gehäusevorschläge dieser Art freuen.

 

Und Robin im Freilab ein Schwarzwaldgehäuse, das man mit dem Lasercutter ausdrucken kann. Die Anleitung findet ihr auch bei airlogger.de

Neben verschiedenstenden Bastelaktionen in Freiburg habe ich sogar dem FDP Vorsitzenden einen gebastelt:

Und auch dem Juso Vorsitzenden. Mit den Freiburger Grünen oder Junges Freiburg leider nicht. Aber dafür bald mit den Lörracher Grünen.

Nicht alle der gebastelten Sensoren sind dann auch in der Karte gelandet. Zum Teil haben sie Leute nicht aufgestellt oder wohnen auch gar nicht in Freiburg. Oder bei Ihnen gibt es Probleme mit dem Wlan. Ein Bausatz ist etwa beim Ausbildungsleiter eines großen Unternehmens aus der Region.

Für mich war das Projekt hier sehr erfolgreich. Ich habe viele sehr spannende Leute kennengelernt, die gerne auch viel bastlen. Von der 76 Jahre alten Senioren mit Mikrokontrollerclub, über Startups, Leute aus einem Ableseunternehmer, spannende Wissenschaftler, Informatikstudenten, Unternehmer,…

Am 3.8. um 11:00 werde ich dann Freiburgs 50. Sensor an den Oberbürgermeister übergeben. Damit ist für mich das Projet dann erstmal abgeschlossen.

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tatam: der mobile Feinstaublogger

1. Juli 2017

Seit einger Zeit gibt es stationäre Feinstaubmesser. Inzwischen über 800 davon, Entwickelt haben es Leute aus Stuttgart. Dar Projekt hat auch international enormen Anklang gefunden.

Was aber wenn man Feinstaub messen kann wenn man unterwegs ist? Man bräuchte den gleichen Sensor, aber er müßte die Daten sammeln und nicht ins Internet schicken auf die Karte. Und man bräuchte Strom und irgendwie müßten nicht nur die Feinstaubdaten speichern, sondern auch Ort und Zeit.

Sowas wäre toll, dachte ich mir und ging zum Freiburg Hackaton um es da zu bauen. Leider klappte es nicht so ganz. Aber mir lief ein Informatikstudent zu und der setzte sich einige Nachmittage ran und koodete ein Python script.

Das Verbindet nun den RasperryPi, die GPS Maus, den Feinstaubsensor und den mobilen Akku und misst den Feinstaubwert sobald Strom dran ist. Er macht ein Wlan auf „airlogger“ und mit dem Passwort: airloggerpsk kann ich mich einwählen. Auf http://10.17.42.1:5000 gibt es dann eine Übersichtsseite, die den aktuellen Wert anzeigt und auch die gesammelten Werte seit dem Einschalten. Die kann man als CSV und KML Datei runterladen. Bei der KML Datei haben wir alles unter 20 yg/m3 grün gefärbt, 20 – 50 orange und alles darüber rot. Diese Dateien kann man dann auch etwa ins LibreOffice importieren und auswerten.

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