Posts Tagged ‘Veranstaltung’

Eigene Anwendungen für das Freiburger The Things Network? Kinderleicht mit dem Octopus und Ardublocks.

8. Mai 2018

Nach dem Ausbau des The Things Network für Freiburg, zündet die Community nun die zweite Stufe. Während es in der ersten Phase um die Netzausbau ging, stehen jetzt praktische Anwendungen für die Nutzer im Vordergrund.

„Wir entwickeln eigene Anwendungen!“, erklärt Sebastian Müller. „Dazu muß man nicht programmieren können, sondern schiebt sich die notwendigen Funktionen in der graphischen Oberfläche Ardublocks einfach zusammen. Ich möchte einen mobilen Feinstaubsensor basteln, der seine Daten und Position per TTN weitersendet.“

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Die TTN Community Freiburg hat dafür extra den Erfinder des Octopus Guido Burger aus

Villingen-Schwenningen eingeladen. Guido Burger ist im Internet of Things Beirat der Bundesregierung und hat schon an vielen Schulen kleine Hackatons mit Kindern geleitet. Dabei ist die Programmierung von Anwendungen mit der Ardublock Software so leicht, das bereits Sechstklässler damit eigene Anwendungen erstellen können.

Dankt der zahlreichen Sensoren, die ohne große Probleme an die Octopus Platine angebunden werden können, sind die unterschiedlichsten Anwendungen denkbar: Etwa ein Fahrradtracker, der dank Wackelsensor nur dann Daten sendet wenn sich das Rad bewegt, ein Feuchtigkeitsmesser für die Blumenkästen. Angeschlossen können alle Sensoren die einen analogen Ausgang haben und eine Reihe von Digitalen. Der Ocotpus hat bereits an Board einen Feuchtigkeits-, Temperatur- und Luftgütesensor. Löten wird nicht nötig sein.

Haus der Begegnung Landwasser, Habichtweg 48 im Herzen von Landwasser, direkt hinter dem Einkaufzentrum. · Freiburg.
Bitte über Meetup anmelden. Begrenzte Plätze.

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Mit TTN auf in die Smart (Green) City

4. März 2018

Ein kleiner Bericht vom Treffen der Freiburger The Things Network Community am Freitag 2.3.2018.

Zum Status der Community:

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Wir schaffen inzwischen eine gute Abdeckung im Stühlinger, der Innenstadt, Vauban, Gutleutmatten, Mooswald und rund um die Bahnhofsachse. Derzeit bestehen noch Abdeckungslücken in Zähringen, Herdern, dem Rieselfeld, der Wiehre, Littenweiler, St. Georgen, Kappel, Ebnet, den Tuniberg Gemeinden und Günterstal.

Am Freitag hat das Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik einen Gateway in Betrieb genommen. In den kommenden Wochen werden von der Badenova, vier bis fünf und dem Coworking Space im Martinstor zwei Gateways in Betrieb genommen. Danben hat mir gestern eine privat Person zugesagt jeweils einen Gateway in Herdern und der Wiehre in Betrieb zu nehmen.

Von der 15. Fakultät und dem Haufe-Verlag liegen zusagen über den Aufbau eines Gatways vor. Daneben haben der Chaos Computer Club, erklärt nach seinem Umzug ins Grethergelände einen Gateway aufzustellen. Auch das Freilab, bei dem wir immerwieder zum Basteln waren (und sein werden) ist interessiert und wird einen Gateway aufstellen.

Die Stadtverwaltung hat inzwischen eine Zwischennachricht über den Eingang meines Briefs an den Oberbürgermeister und die Anfrage der Grünen und JPG zugesandt. Dort ist man in vielen internen Runden beschäftigt miteinander zu klären wie das mit der Unterstützung aussehen könnte. Aber in einer Verwaltung braucht das. Aber es gibt politischen Druck. Bei der FWTM war die neue Geschäftsführerin Frau Böhme sehr interessiert und hat das Thema auch verstanden.

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links oben: Gateway der bald ein Gehäuse bekommt. Daneben der IMST Gateway im Alugehäuse, dahinter verdeckt der Lairdtech Sentrius und ein Gehäuse im LGB Gartenbahn Wagen. Im Vordergrund: LoPy Sensor, Citizen Sensor, Mülleimer Testsensor.

Die Grüne Partei hat versprochen auf ihrem Balkon einen Gateway zu hosten (ob sie sich einen Gateway leisten können, wissen sie noch nicht) und eine privat Person in der Wiehre hat auch versprochen ihr Dach zur Verfügung zu stellen.

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Philipp Schandelmaier, Lea Treicks (beide Badennova) und Sebastian Müller im Grünhof.

Von der IHK kam erst eine Absage, aber nachdem die Stadtverwaltung wohl rumfragt, ist man auch dort aufgewacht und wir haben demnächst Gesprächstermin. Vielleicht kann man sie ja umstimmen.

Auch von der VAG kam zunächst eine Absage, aber hier ist ein Grünen Stadtrat dran und ich ich habe nochmal einen Brief geschrieben. Die VAG hat mir ihrem Antennenbaum auf der Bergstation, scheinbar von den Funkamateuren verwaltet, die uns leider auch eine Absage erteilt haben, einen sehr attraktiven Standort.

Um einen Standort mit gutem Blick über die Stadt zu bekommen sind wir auch im Gespräch mit den Besitzern des Greiffeneggschlößle, des Dattler und des Jesuitenschloß.

Die ASF hat versprochen in einem ihrer Müllautos einen Mapper mitfahren zu lassen, so das wir die Stadt abmappen können.

Mach mit

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Wir werden in den kommenden Monate viele spannende Mitmachmöglichkeiten bieten. Nach unserem ersten Basteln für Wetterstationen, wird es viele spannende Termine geben:

Termine

Es wird am 24.4. ein LoRa-Feinstaub-Sensor-Basteln geben, am 8.5. einen Vortrag mit Prof. Sikora: „Besser leben mit Sensoren & Niedrigenergie Funknetzen – Was sagt die Forschung?“ und wahrscheinlich am 6.6. „Bienenüberwachen mit TTN„. Alle diese Termine sind im Meetup. Ein Termin mit Guido Burger zum Thema „Octopus“ ist in der Planung.

Vorträge

Es gab drei spannende Vorträge.

Leander Hartenberg erzählte von seinem Projekt in Lörrach, Solarbetriebene über TTN angebundene Feinstaubsensoren. Mit diesem Projekt hat er den Regionalwettbewerb von Jugendforsch(t) gewonnen.  Er wird auch zu unserem TTN-Feinstaub-Sensoren Basteln kommen.

Lea Treicks und Philipp Schandelmeier, die bei der Badenova arbeiten, erläutertern zunächst warum die Badenova die Community so aktiv unterstüzt: Sie wollen neben ihrem eigenen Netz, den Aufbau eines offenen Netzes fördern, weil in ihr Netz nur bestimmte Hardware für bestimmte Anwendungen hineindarf. Neben diesem geschlossenen Netz muß es dann auch ein offenes Netz für Bastler, Bürger, Innovatoren, Institutionen und Start-Ups geben, mit denen sie Anwendungen ausprobieren können.

Das Thema Bienchen scheint nicht nur bei unseren Community Mitgliedern auf Interesse zu stoßen (siehe Veranstaltung), sondern die Badenova wird auch in Lahr bei der Gartenschau Bienenstöcke per TTN überwachen. Daneben betonten beide, das man immer über die Daten und die Anwendungen nachdenken müße. Überwacht man nun die eigene Mülltone, so muß ich darüber nachdenken: sendet mir die Mülltonne einfach alle 12h ihren Stand oder wenn sie bestimmte Füllmengen überschreitet. (more…)

Einladung: Feinstaub in Freiburg? Freitag 17.3. 19:30 
Café Haus der Jugend

9. Februar 2017

Einladung: Feinstaub in Freiburg?
Feinstaubsensoren basteln 
mit Frank Riedel vom Luftdaten.info aus Stuttgart
Freitag 17.3. 19:30 
Café Haus der Jugend – Uhlandstrasse 4

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Für die Veranstaltung am 17.3. haben wir bereits zahlreiche Anmeldungen. Es ist gut möglich, das mehr Personen kommen, als wir Material zum Basteln haben. Am 5.5. um 19:00 wird es in der Landeszentrale für politische Bildung, die nächste Bastelveranstaltung geben.
Verbindliche Anmeldung hier (bitte mit Email Adresse): http://doodle.com/poll/789impnfbkb3rgqx
Wer ganz sicher gehen will, der kann sich das Material selber bei AliExpress bestellen

Beim Theme Feinstaub, denkt man in Freiburg zunächst mal an Stuttgart. Doch auch Freiburg liegt in einem Tal, in dem sich bei kaltem Wetter Abgase sammeln und die Feinstaubwerte steigen Auch in Freiburg wurde in diesem Jahr der Grenzwert bereits achtmal überschritten.

Alstadtrat Sebastian Müller lässt das nicht kalt: “Wir denken immer, Luftverschmutzung ist in Green City kein Problem und wenn dann kümmern sich die Behörden um das Thema.” 
Dies sei nur bedingt richtig: “
Jeder kann einen Beitrag leisten. Zunächst mal um auf das Thema aufmerksam zu machen. Dann auch indem er sein eigenes Verhalten überdenkt. Mit der Aktion will ich zum denken anregen.”

Am 17.3. kommt Frank Riedel von der Stuttgarter Initiative luftdaten.info um 19:30 in das Haus der Jugend in der Uhlandstrasse 4. Er wird erst über das Stuttgarter Bürger Luftdaten Meßnetz informieren, im Anschluß gibt es es dann Gelegenheit selbst einen Sensor zu basteln. Dafür sind keine speziellen Kenntnisse oder etwa Löten notwendig.

Sebastian Müller: “Das wird sehr anschaulich erklärt und angeleitet. Wer schonmal das Ladekabel seines Handys eingesteckt hat, kann auch einen Sensor bauen. Wer schon mal seinen Router konfiguriert hat, den Sensor anschliessen. Ich hoffe, dass dann viele Bürgerinnen und Bürger einen Sensor mitnehmen und bei sich daheim ans WLAN anschliessen, so dass er ständig die Luftdaten misst und wir auch ein Freiburger Bürger Luftdaten Meßnetz bekommen.”

Wer einen Sensor selber basteln will, soll zur Veranstaltung bitte 40 Euro Unkostenbeitrag mitbringen. Für den Betrieb des Sensors wird Strom und WLAN benötigt. 
Weitere Informationen: http://luftdaten.info/feinstaubsensor-bauen/ 

Für den Betrieb des Sensors wird Strom und WLAN benötigt. Er kann auf jedem Fensterbrett oder Balkon montiert werden, das USB Flachkabel zur Stromversorgung kann ohne Probleme durch den Rahmen des geschlossenen Fensters gelegt werden. Der Stromverbrauch beträgt etwa 1 Watt, was ungefährt 2,50 Euro im Jahr an Kosten wären.

Sebastian Müller: “Wir müßen auch in Freiburg die Möglichkeiten des Internet of Things nutzen um die Umwelt und Natur zu schützen. Nur dann kann uns ein Ökologischer Stadtumbau gelingen. Leider ist Freiburg gegenüber Städten wie Stuttgart oder Basel weit hinterher wenn es um Themen wie Open Data, Citizens Science Do-it-yourself-Szene und dem Makermilieu geht!”

Eine interaktive Karte, auf der alle Sensordaten dargestellt werden findet sich auf: 
http://opendata-stuttgart.github.io/feinstaub-map/

Die Daten von Freiburgs erstem Bürgerfeinstaubsensor werden ständig aktualisiert und sind auf: https://sbamueller.wordpress.com/feinstaub/ einsehbar.

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Schlußwort im ArTik zum Ukraine Konflikt: Di 19:00

30. März 2015

Am Dienstag um 19:00 im ArTik diskutiert der Ring Politischer Jugend mit sich und allen interessierten Jugendlichen über den Ukraine Konflikt.

Hier noch ein paar Links zu dem Thema:

Hommage ans Leben – Denzlingen Bürgerhaus 7. Februar 2015 20 Uhr

3. Februar 2015

Carsten ist vor fünf Jahren an einem Knochentumor erkrankt.

Sich als junger Erwachsener mit der Diagnose Krebs auseinander setzen zu müssen ist…
Junge krebskranke Erwachsene fallen aus dem Rahmen der etablierten medizinischen und psychologischen Versorgung. Eine wissenschaftlich fundierte Prognose und Behandlung ist selten möglich, da diese Patienten „aus dem Rahmen fallen“. Sie erkranken „zu spät“, d.h. sie sind keine Kinder mehr – denen sicher zurecht eine besondere Aufmerksamkeit zukommt. Andererseits erkranken sie „zu früh“, um behandelt zu werden wie „die Mehrheit der Erkrankten.

Der Verein „Jung und Krebs e.V.“ möchte diese Lücke schließen.

Die Veranstaltung im Bürgerhaus steht unter dem Motto: Hommage ans Leben. Sie soll nicht nur Spendengelder einwerben sondern sie soll ein Fest sein, das verschiedene Bereiche des Lebens abbildet.

Teil I: 17 Uhr – 19 Uhr, ist Kindern (und deren Eltern; Einlass 16:30 bis 17:00) im Alter von 6- 16 Jahren gewidmet. Alle Künstler werden 20 Jahre und jünger sein. Das Programm wird aus einer Mischung aus Musikdarbietungen, Tanz / Akrobatik und (Ver-)Zauber(eien) bestehen.
Teil II: 20 Uhr – 3 Uhr (Einlass ab 19:30). Die Künstler und „Sprecher“ des Hauptprogramms sind „optimistisch“.

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