Archive for the ‘TTN’ Category

TTN Freiburg zu Besuch bei der VAG

15. Juli 2018

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Die TTN Community Freiburg hatte, nach langen Abwarten und einigen hinhaltenden Briefen nun doch die Gelegenheit mit der VAG ein Gespräch über TTN im ÖPNV zu führen.

Zum einen weil ich auch ein wenig in den Brief des CCCfr wegen WLAN verwickelt war, zum anderen auch weil wir verschiedene Vorschläge zur Verbesserung des ÖPNV gemacht haben. Es gibt eine Reihe von guten Projekten, die einem ÖPNV Unternehmen helfen könnten:

  1. Der PaxCounter von Chief Technical Officer des Station und Service der Deutschen Bahn. Mit einer sehr günstigen Platine Zählen von Personen anhand ihrer WLAN/BLE Geräte
.

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    Tracker Test in Zürch

  2. EasyBus: Real-time occupancy rate measurement in public transportation mit Pi und Personenerkennung, gebaut auf dem Hackaton in Zürich. Nicht ganz so billig aber auch interessant.
  3. Open Source Fahrradsharing: Testet die Sicherheit verschiedner Fahrradschlösser und wollen ein Open Source Fahrradsharing aufbauen.
 Radforschung
  4. No Bike Left Behind: Wo sind die Sharefahrräder des öffentlichen Velo Sharing in Zürich eigentlich?
  5. Fahrradtracker: Projekt TTN Freiburg / Berlin. Für das es den Ersten Preis beim Hackaton gab. Die Idee ist es Fahrräder für wenig Geld mit TTN zu tracken.
  6. Überwachung und Integration der HBf Fahrstühle in Wheelmap.org und DB Adam. Dazu habe ich auch einen Brief geschrieben.

 

Eines der wichtigsten Punkte war ein möglicher Gateway auf der Bergstation der Schauinslandbahn. Diesem war man aufgeschlossen. Auch die Amateurfunker sind Einverstanden, machen aber derzeit noch Tests machen um Störungen anderer Funkanwendunen auszuschliessen. Dementsprechend wird Freiburg wohl innerhalb der nächsten Monate den höchsten Gateway Deutschlands bekommen.

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mit einem Gateway auf dem Schauinsland, wird die Abdeckung noch besser. Danke an die ASF für das Mappen mit dem Müllauto! Quelle: ttnmapper.org

Ferner gibt es Ende September wieder ein Meeting mit der VAG um Ergebnisse der internen VAG bzw. städtische Gesellschaften Workshops zu besprechen. Vermutlich wird es darauf hinaus laufen das es ein PaxCounter Projekt an einer  oder mehreren Haltestellen gibt um zu prüfen was alles machbar ist und wie sinnvoll es ist.

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Build your own bike tracker with TTN

24. Juni 2018
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How it works, in a simple overview.

Keeping track of a moving and easily stolen object, like a bikecylcle can be an challenge. Of course you can try to remember where you parked your bike and then go back to the place. But what if it is stolen? It would be helpful to attach a little device to your bike that sends its position to a webservice and then on to your mobile phone.

Currently most systemsmost systems either log the data on file or use a GSM sim card and data tarif to send the location information to a server. Usually such a sim card has a monthly bill.

But what if we use the Long Range Wireless Network provided in Freiburg by The Things Network Freiburg Community. The network already covers large parts of town and is expanding. And how can we use this application without programming. I can’t programm and so writing code and maybe a server application is out of the question for me.

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See it on your telegramm channel!

But there are several good webservices that can helpd: IFTTT with a telegram channel integration.

What do we need?

  • Zane Systems: ztube, which was supplied kindly by Zoltan
  • zTracker Configuration Tool
  • a TTN Account, Application and acess to the console
  • decoder function
  • webhook
  • an IFTT Applet that pushes the data to a telegramm channel
  • telegramm account

For hardware we used the zTube from Zane Systems, its currently about 70 € but I had bought a previous version of the tracker before and so he send me a zTube and zTrack Midi by Express TNT, which we got on Friday at the same day the hackaton started.

How to set up

When I got the zTube I went to the TTN Console and put in the data. Meaning I set up a new application, klicked on „add device“. You can add the DEVICE EUI which is printed on the label of the zTube and set it up from there. As a configuration I set it to „ABP“ not OTA and disabled Frame Counter Checks. The rest of the configuration I left as it was. I’m not even sure if I had to disable frame counters.

You can configure both with the zTrack Configuration Tool. As a configuration we entered the following data:

image (1)image (2)Then in the console you have to enter a decoder function. As a base we used function developed by TTN Berlin and provided here: Or you use what we did (download and copy paste to your application).

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Sometimes the zTube does not find a gps fix, then this data is empty. If it does it looks like this in the function:

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I’m not yet sure what is the optimal configuration for the zTube, as I don’t want to overuse the bandwith but also get good tracking results.

Now for the IFTT integration: Install IFTT on the phone. It seems to be much easier to do all the stuff on the phone and not on the website. Get an acoount and so on. Then go to the browser and google „IFTT webhooks“, then open the webhooks page in the iftt app. press on the „Documentation“: is show your key. Copy the key into notes.

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Click on documentation.

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You will then be lead to a website again with your key. Copy the key to notes or send it to you by email. You will need it to enter later.

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Mit TTN Feinstaub messen an und um der Schule

21. Juni 2018

Vom Friedrich Gymnasium in Freiburg kam ein interessierter Lehrer zu mir und fragte ob man denn ein Feinstaub-Lora-Schul-Projekt machen könnte. So ganz überzeugt war ich nicht, da sich das offene Freiburger The Things Network, ja noch in der Aufbauphase befindet und wir immer noch mit vielen Leuten sprechen und sie dazu bringen wollen, Gateways aufzustellen.

Hier ein kleiner Auszug aus dem Emailwechsel im April:

Sehen Sie eine Möglichkeit, dass Schüler im Bereich LoRaWAN in Form eines kleinen Projekts aktiv werden und z. B. im Schulgebäude Sensoren integrieren und diese gewinnbringend im Schulalltag einsetzen?

Grundsätzlich Ja aber das hängt vom Projekt ab, das sie machen wollen. Geht es um ein Produkt das auf jeden Fall fertig sein soll oder mehr um ein Prozeß und vielleicht das Reflektieren um diesen Prozess herum (Was hat funktioniert? Was hat geklappt? Wo waren für uns die Hürden? Warum hat etwas nicht geklappt? Wie war der Prozess? Was wollten wir am Anfang? Was wollten wir jetzt?)

Ich war offen, aber auch ein wenig skeptisch. Schließlich herscht an vielen Schulen ja eine gewisse „WLAN Hysterie“ –  an der Schule darf es kein WLAN geben, wegen der möglichen gefährlichen Strahlung und auch bei einem Gespräch im Amt für Schule und Bildung hatte man große Sorgen wegen Strahlung und Eltern die Angst vor Strahlung haben.

Dann ist das ja noch die Sache mit den Experimenten im Schulunterricht. Eigentlich ist das was im Unterricht gemacht wird, ja nie ein Experiment: Denn ein Experiment hat einen offenen Ausgang. Der Experimentator weiß nicht was dabei heraus kommt, darum macht er ja das Experiment meistens auch. Im Unterricht dagegen ist ein Experiment meistens etwas, bei dem die Lehrperson genau weiß was herauskommt und es deswegen mit den Schülerinnen und Schülern macht. Von daher wollen Lehrpersonen meist genau solche Projekte und Experimente bei denen nachher „etwas vorzeigbares“ rauskommt.

Beim reinen ausprobieren mit irgendwelchen Sachen, kann es immer sein, das dabei eben nix rauskommt, man hat festgestellt, das es eben nicht so klappt wie man es sich dachte. Dabei hat man auch viel gelernt.

Jetzt gab es im Laufe des Projektes einige solcher Klippen:

  • Bestellen ist nicht so einfach. Es kommen falsche Teile, zu spät und es fehlt noch was, weil nicht auf der Liste. Das Problem hatte auch schon ein großer Energieversorger.
  • Die Anleitung ist nicht so schön, das man es wirklich ohne Vorarbeit reproduzieren kann.
  • Software ist buggy oder man versteht sie nicht.
  • Die Integration zum Auswerten der Daten ist nich so schön.
  • Messungen an Stellen gehen nicht.
  • Falschverkabelungen.

Das schöne ist, das diese Probleme nicht nur Lehrpersonen an Schulen passieren, sondern auch „Profis“.

Das soll nicht heißen, dass das Projekt nicht gut lief. Die Schüler haben mit unterschiedlichen Mitteln an unterschieldlichen Orten gemessen. Haben diese Daten aufbereitet und auch präsentiert. Lernen fand nicht nur an der Schule statt, sondern auch im freilab, bei einem Vortrag und an anderen Orten. Genutzt wurde daneben auch ein WLAN Feinstaub Sensor, ein mobiler Sensor mit GPS, die Anwendung SMOG Cop zum messen am Handy und andere Geräte.

Selbst habe ich auch einige Dinge angestoßen: Etwa zusammen mit Guido Burger meinen Feinstaubsensor in diverse Datensammelverlinkungen integriert und an einem Feinstaub Twitter Warn Bot für Freiburg mit Miska Knapek gearbeitet.

👍🏻 Die Ergebnisse des Projektes werden zusammen mit einigen Schülerpräsentationen auf der Website des mascil Projektes der PH Freiburg gezeigt.

Es lohnt sich diese Anzuschauen. Lora bzw. TTN an Schulen ist ganz am Anfang, aber die Technik wird ständig besser. Mit dem Ocotopus gibt es meiner Meinung nach eine gute Experimentierplattform und auch die Freiburger Abdeckung wird besser. Es kommen auf Seiten von TTN neue Integrationen dazu und auch wir in der Community verstehen die Technik mehr und besser.

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IoT Abenteur: Makerfairsee, Octopus und Feinstaubmessungen am Friedrich-Gymnasium

4. Juni 2018

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Das Wochende habe ich nach einer Fahrt durch einen Wolkenbruch – mit dem Motorad – auf der Makerfaire See in Friedrichshafen verbracht. Da habe ich ganz viele spannende Leute getroffen:

Zum Beispiel Gonzalo Casas von TTN Zürich, den ich schon lange mal treffen und kennenlernen wollte und scheinbar er mich auch:

Und wenn man dann mal so ins Reden kommt und sag: „Ach, es wäre gut, wenn man sowas hätte, das man immer wüßte, ob der eigene Gateway noch online ist.“ Dann macht sich Gonzalo gleich auf dem Weg und bastelt sowas:

Also bald wird es http://ismygateway.online/ geben, auf dem man seine Email Adresse und die Adresse des eigenen Gateway wird eintragen können und dann eine Nachricht bekommt, wenn der eigene Gateway offline ist.

Auch besonders cool war der Stand der Leute aus Ulm. Die basteln an einem TTN basiertem Fahrradverleihsystem,haben dafür auch schon vom Land Baden-Württemberg ein Mobilitätsstipendium bekommen. Das Ziel soll es sein, das Nutzer Open Source, ohne zentrale Instanz an vielen Stellen Fahrräder aufstellen können. Ob nun von einem komerziellen Anbieter oder auch ein kleiner Tourismusverein mit fünf Rädern.

Robbi05 hat mich auch gleich inspriert die notwendige Hardware für den Paxcounter von recumbant travelling zu bestellen. Das ist ein colles Projekt, das ich auch mal nachbauen will, auch um endlich die VAG zu überzeugen, das so ein Gateway auf der Schausinslandbergstation doch ganz sinnvoll wäre (jaja die alte Geschichte). Mit dem Paxcounter kann man Datenschutzkonform zählen wieviele Geräte (Smartphones) im Umkreis sind und das über TTN weitermelden.

Aber das war nicht die einzige coole Person, die ich getroffen habe und mit der wir so einiges gabastelt haben, was nützlich sein wird. Am Friedrich-Gymnasium gibt es ein Feinstaub Projekt. Die Schüler des Leistungskurses Physik haben eigene TTN Feinstaubsensoren gebaut und experimentieren auch gerade mit den Octopus Platinen.

Bisher war es ein Problem die Daten aus der TTN Console rauszubekommen. Die Integration nach lufdaten.info ging bisher, trotz intensiver Bemühungen nicht. Daher man sah zwar unsere WLAN Sensoren auf der Karte, aber nicht die TTN Sensoren. Sehr zum Verdruß von Schülern und Projekt. Aber zusammen mit Guido Burger habe ich an einer Lösung „gehackt“ – auch wenn es eher war: Gudio Burger zeigt mir was man tolles alles mit IFTT machen kann.

Daher wir haben jetzt:

Was jetzt noch fehlt, ist das ganze irgendwie zu twittern. Aber vielleicht kommen wir da auch noch hin.

Und dann gibt es noch den mobilen Octopus Feinstaub Sensor von Guido Burger: Der hatte das Problem, das er viel zu oft Daten gesendet hat und dann IFTT ausstieg. Aber mit ein bischen googlen und überlegen, haben wir das so gelöst: Die Daten gehen in die Storage Application von TTN (Gutes Videotutorial). Die löchst sie nach 7 Tagen, aber das sollte ja für so ein Projekt ausreichen. Da kann man sie dann runterladen und weiterverarbeiten.

Das ganze Zeig, das man mit TTN gut selbst bestimmt wo die Daten hinfliessen:

oder:

Die Folien sind aus der Präsentation für das Amt für Schule und Bildung in Freiburg. TTN macht nur den Transport, die Weiterverarbeitung der Daten müßen die Anwender_innen selber integrieren, aber kontrollieren sie auch.

Nun ja und weil es so toll war hat Guido auch noch gleich einen Wimpel gewonnen und seine Kinder einen Preis:

 

TTN Freiburg startet in die Entwicklung eigener Anwendungen mit dem Octopus

16. Mai 2018

Im Raum sechs des Haus der Begegnung hatten sich Menschen von 17 bis 77 versammelt um mit der Octopus Platine von Guido Burger Anwendungen für das The Things Network zu entwickeln. Viele besaßen keine Programmierkenntnisse, die auch nicht von Nöten waren, denn die Platine lässt sich über die graphische Schnittstelle Ardublocks programmieren.

So war dann der Schwerpunkt nicht auf Programmieren sondern auf der Entwicklung eigener Anwendungen. Guido Burger führte in die Software Ardublocks und die Grundzüge des TTN Netzes ein.

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Mein erstes Programm!

Mein erstes Programm. Gelb ist die Grundlage, in diesem Fall eine Schleife in der der TTN Block in blau eingefügt ist. In den TTN Block gebe ich wiederum die DEV EUI, die App EUI und den App Key ein, lege den Port fest. Die Sensordaten vom Bosch Umweltsensor kommen dann in Feld 1, 2, und 3.

Die digitalen Lego Bausteine sind dann so gestaltet, dass nur das zusammen geschoben werden kann, was auch paast. So lassen sich auch anstelle der Übertragungs Blöcke, Anzeige Blöcke etwa für eine LED Matrix erstellen, die dann die Meßwerte auf der LED Matrix auswerfen. Siehe dazu etwa das Bild in meinem Instagram Beitrag, der so ein ganz einfaches Programm zum starten bringt.

Unsere Veranstaltung mit Guido Burger im Haus der Begegnung in #Landwasser war ein voller Erfolg. Nicht nur das ich mit Leo und seinem Freund Fußball in der Halle vom HDB gespielt habe (leider 3:1 oder so verloren), ne wir haben auch sehr erfolgreich an kleinen Anwendungen für die Freiburger #TTN Community gebastelt. Auf meinem Mac habe ich das #Ardublocks nichts zum laufen gebracht (heute Nacht auf dem von meinen Eltern schon) aber ich konnte eine eigene kleine Anwendung basteln: die misst Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Druck und zeigt es über den Charlie Wing bzw. Matrix Anzeige an. Eine #LoRa Integration kommt noch. Fernziel ist es dann mal einen Fahrrad Tracker zu bauen der über TTN geht. Mal schauen was ich da hinbekomme. Danke an alle die da waren und geholfen haben. Besonders an Gudio und das HDB von dem wir kurzfristig den Raum bekommen konnten. #Hackaton #arduino

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Die Software mit den speziellen Ardublocks findet sich hier, nun einfach die 550 MB runterladen, dann in das Verzeichniss Arduino 1.8.5 und von dort die exe Datei ausführen. Auch für die Installation bei MacOs gibt es eine Anleitung. Bei MacOs ist es ganz wichtig zunächst die Treiber zu installieren – was auch in der Anleitung steht – und dann rechtsklick das Kontextmenü aufrufen, über „Paketinhalt anzeigen“, dann im Java Verzeichnis das Portabel Verzeichnis installieren. Klingt schwieriger als es ist. Hier gibt es die Package Datei zum Download für MacOs (ohne jegliche Gewähr).

Als weitere Frage taucht dann immer auf wie das mit der TTN Anwendung geht. Zunächst man kann auch in eine Reihe anderer Anwendungen die Daten etwa über WLAN fliessen lassen, etwa IFTT. (more…)