Plakatieren smart verwalten

11. Januar 2017

Dieses Jahr sind Bundestagswahlen. Im öffentlichen Raum sichtbar wird diese Aktivität etwa drei Monate vor der Wahl mit einer zunehmenden Anzahl von Veranstaltungsplakaten und in den letzten 6 Wochen vor der Wahl in der „heißen Wahlkampfphase“ mit Partei- und sogenannten Kopfplakaten der Kandidatinnen und Kandidaten.
Spätestens jetzt greifen alle Kandidaten auf freiwillige Helfer zurück, die Plakate auf Plakatträger aufziehen und mehr oder weniger koordiniert plakatieren.

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Wer schon einmal für eine Veranstaltung oder einen Wahlkampf plakatiert hat, kennt das nun entstehende Problem: Normalerweise gibt es nur ein paar gute Plätze, die Plakate dürfen nur eine Zeit lang hängen und danach wollen Sie ihre Plakate wieder finden, weil die Plakatträger teuer waren. In der heißen Wahlkampfphase dürfen sie zwar an viel mehr Stellen plakatieren, aber man verliert leicht die Übersicht, auch werden Plakate beschädigt.

Wer das leichter haben, will kann mein Angebot Plakatkarte nutzen. Diese gibt es sowohl für Android Smartphones als auch für iPhones:

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Wider die Legendenbildung: eine Antwort an Sascha Fiek

19. Mai 2018

Martin Horn ist Oberbürgermeister, damit müßen die 56% der Wählenden, die ihn nicht gewählt haben – dazu gehöre auch ich – leben. In ihrer Begründung, warum sie Martin Horn unterstützen haben sie einige Punkte aufgeführt, die man aus meiner Sicht genauer anschauen sollte. Denn sie schreiben:

Verkehrspolitik

“In der Verkehrspolitik beschränkt man sich weitgehend darauf, ein paar 30er Schilder mehr aufzustellen, ein paar kleinere Radwege anzulegen und sich ansonsten mit den existierenden Staus abzugeben.”

Schauen wir einmal was Verkehrspolitisch in Freiburg in den letzen Jahren so lief und ob das vielleicht auch mit den Staus die es im Moment gibt zu tun haben könnte. Zunächst mal ein kleiner Blick ins Umland:

  • Da ist etwa der Ausbau der Breisgau S-Bahn mit 30 min Takt von Breisach nach Tittise. Elektrifizierung der Linie bis Donaueschingen, der gerade läuft.
  • Ein weiterer Ausbau der S-Bahn rund um den Kaiserstuhl läuft gerade.
  • Die Elektrifizierung der Elztalbahn die ab nächstem Jahr geplant ist.

Schon das wird Pendler von und nach Freiburg deutlich entlasten. (Quelle: RVF)

Auch in Freiburg läuft derzeit einiges. Genau die zahlreichen Baustellen in der Innenstadt zeugen davon: Eine Messelinie ist halb fertig (die letzten beiden Stationen fehlen noch, die Messe und die 15. Fakultät sind aber bereits angeschlossen), spätestens nächstes Jahr wird eine neue Straßenbahnlinie über den Rotteckring eröffnet. Ein Projekt welches von der FPD Fraktion erfolglos aber lange bekämpft wurde.

In den letzten Jahren wurde auch die Straßenbahn durch Zähringen bis an die Gemarkungsgrenze von Gundelfingen verlängert und würde wahrscheinlich schon durch Gundelfingen fahren, wenn die Leute dort nicht dagegen gewesen wären. Übrigens wurde vorher die Bestandslinie durch Zähringen komplett saniert.

Auch im Radverkehr baut die Stadt zügig aus, nicht nur kleinere Radwege, sondern massive Radvorangrouten. Siehe etwa „Radverkehrskonzepts Freiburg 2020″, das der Gemeinderat im April 2013 beschlossen hat, übrigens mit großen Summen jährlich: Insgesamt einen Kostenumfang von etwa 30 Mio, davon verbleiben noch 8 Mio, (Stand 2013, die städtische Website ist da etwas alt). Übrigens hängt die Geschwindigkeit der Umsetzung von den Mitteln die dafür im Haushalt sind ab. Welche Erhöhung hat die FPD da beantragt oder mitgetragen? Aus meinen Jahren im Gemeinderat kann ich mich an keinen Antrag in die Richtung erinneren.

Das Land Baden-Württemberg hat Freiburg 2011 als „Fahrradfreundliche Stadt“ ausgezeichnet. Gelobt wurden die teilweise vorbildlichen Radverkehrsanlagen und die große Anzahl an Radabstellplätzen – das ist eine von einer ganzen Reihe (ausgedruckt so ne DIN A 4 Seite) von Auszeichnungen und Preisen die Freiburg in der Vergangenheit erhalten hat.

Und nein, nicht mal beim KFZ Verkehr verwahrlost die Stadt: Ich darf etwa an die enormen Summen erinnern mit denen gerade der Zubringer saniert wird und wurde oder die Westrandstraße. Ach ja diverse Tiefgaragen werden gerade repariert und das Parkleitsystem überarbeitet.

Klar über die Tempo 30 Regelungen kann man schön am Stammtisch lästern, ich bin ja auch immer für Tempo 30, außer auf der Straße auf der ich gerade fahre. Aber Fakt ist das nicht “ein paar Tempo 30” Schilder mehr aufgestellt wurden, sondern massiv der Verkehr an großen Straßen aus Gründen der Nachtruhe und Sicherheit verlangsamt.

“Die großen Chancen der aufkommenden Elektromobilität oder die Möglichkeiten zur digitalen Vernetzung und Planung von Verkehrsströmen, die Schaffung von mehr Verkehrssicherheit und vieles mehr, all das wird ignoriert oder links liegen gelassen”

Etwas verwundert der Ruf nach mehr Staat oder Stadt beim Ausbau der E-Lade-Infrastruktur schon. Anträge aus ihrer Fraktion zu diesem Thema kenne ich bisher keine.

Umweltpolitik

“Man redet gerne über vergangene Zeiten, als Freiburg noch Ökohauptstadt war (…) In der Umweltpolitik wird zwar viel von Klimaschutz und Ökologie gesprochen, aber viel zu wenig getan. Der Anteil an regenerativ erzeugtem Strom ist nach wie vor zu niedrig und es fehlen Leuchtturmprojekte beispielsweise zum Einsatz von Speichertechnologie”

Wir wollen jetzt nicht davon sprechen, dass die FPD – deren Mitglied und Kandidat für diverse Wahlen sie sind oder waren – unter anderen die Bildung der Jamaika Koalition an der Frage des Kohleausstiegs hat mit platzen lassen. Aus ihrer Partei kam da gerne der Begriff “Dunkelflaute”.

Nun ist das gesamte Begriff “Ökohauptstadt” oder Umwelthauptstadt, gerne mit dem Attribut: “das Freiburg mal war” oder “nicht mehr sei” so ein Kampfbegriff. Er ist – wenn sie ihn verwenden lächerlich – zum einen weil ich mich aus meiner Zeit im Gemeinderat in der wir immerhin fast zwei Jahre gleichzeitig waren – an keinen FDP Antrag erinnere, der etwas mit dem Thema je zu tun gehabt hätte.

Zum anderen weil Freiburg den Titel “Grüne Hauptstadt Europas”, den die europäische Kommission seit 2010 verleiht, nie getragen hat. Und sagen wir mal das Verfahren um daherzukommen nicht sehr objektiv ist. So bekam ihn Hamburg im Jahr 2011 für “Die Stadt hat sehr ehrgeizige Pläne für die Zukunft, die zusätzliche Verbesserungen versprechen.”

Siehe Wikipedia: “Von Seiten der Naturschutzverbände wurde Kritik an dieser sehr positiven Bewertung geübt. Eine Reihe von Verbänden gründeten die Umwelthauptstadt Hamburg Umweltverbände-Initiative UHU, die die Themen der Umwelthauptstadt kritisch beleuchtete. Sie wollte Anspruch und Realität des Städtischen Umwelt- und Naturschutzes in Hamburg gegenüberstellen.“

Und dann wäre noch die Sache mit den fehlenden Leuchtturmprojekten. Eine kurzer Blick auf die Stadt lässt einen da verwundert zurück, diese Beispiele sind nur die, die mir in den letzten Wochen beim Blick in die Zeitung begenet sind oder beim Bewegen durch die Stadt:

  • Zweitbester Modalsplit für Nicht-MIV in Deutschland
  • einen Green Industry Park mit zwölf Modellprojekten: inkusive: Solaren Wasserstoff-Tankstelle
  • Frey Architekten baut gerade an einem Green City Tower im Güterbahnhof Nord, 51 Meter mit Lithium-Ionen-Batteriespeicher im Megawattbereich.
  • Überhaupt Türme: Die Stadtbau saniert gerade diese Wohntürme in Weingarten und macht sie zu Passivhäusern. Gibt es das irgendwo sonst?
  • Zum Klimschutzkonzept gibt es gerade eine umfangreiche Bürgerbeteiligung
  • Im Industriegebiet Nord findet gerade ein Langzeit Projekt zur Begrünung und Schutz von Bienen statt.
  • Für den neuen Stadtteil Dietenbach wird gerade umfangreich diskutiert wie Grün er werden soll. Bisher scheinen Vorschläge wie Stellplatzfrei wieder an ideologischen Vorbehalten “dann wohnen da zu viele Grüne” oder nicht bewiesenen Vorbehalten “das wird wie Vauban und die Bewohner parken Merzhausen zu” zu scheitern. Übrigens der Grund warum etwa Gutleutmatten nicht Stellplatzfrei wurde war die Warnung vor „einem idelogischen Konzept das nicht nach Haslach passt“. Wie hat die FDP Fraktion damals gestimmt? Wie wird sie sich aktuell zu diesem Thema verhalten?

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TTN Freiburg startet in die Entwicklung eigener Anwendungen mit dem Octopus

16. Mai 2018

Im Raum sechs des Haus der Begegnung hatten sich Menschen von 17 bis 77 versammelt um mit der Octopus Platine von Guido Burger Anwendungen für das The Things Network zu entwickeln. Viele besaßen keine Programmierkenntnisse, die auch nicht von Nöten waren, denn die Platine lässt sich über die graphische Schnittstelle Ardublocks programmieren.

So war dann der Schwerpunkt nicht auf Programmieren sondern auf der Entwicklung eigener Anwendungen. Guido Burger führte in die Software Ardublocks und die Grundzüge des TTN Netzes ein.

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Mein erstes Programm!

Mein erstes Programm. Gelb ist die Grundlage, in diesem Fall eine Schleife in der der TTN Block in blau eingefügt ist. In den TTN Block gebe ich wiederum die DEV EUI, die App EUI und den App Key ein, lege den Port fest. Die Sensordaten vom Bosch Umweltsensor kommen dann in Feld 1, 2, und 3.

Die digitalen Lego Bausteine sind dann so gestaltet, dass nur das zusammen geschoben werden kann, was auch paast. So lassen sich auch anstelle der Übertragungs Blöcke, Anzeige Blöcke etwa für eine LED Matrix erstellen, die dann die Meßwerte auf der LED Matrix auswerfen. Siehe dazu etwa das Bild in meinem Instagram Beitrag, der so ein ganz einfaches Programm zum starten bringt.

Unsere Veranstaltung mit Guido Burger im Haus der Begegnung in #Landwasser war ein voller Erfolg. Nicht nur das ich mit Leo und seinem Freund Fußball in der Halle vom HDB gespielt habe (leider 3:1 oder so verloren), ne wir haben auch sehr erfolgreich an kleinen Anwendungen für die Freiburger #TTN Community gebastelt. Auf meinem Mac habe ich das #Ardublocks nichts zum laufen gebracht (heute Nacht auf dem von meinen Eltern schon) aber ich konnte eine eigene kleine Anwendung basteln: die misst Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Druck und zeigt es über den Charlie Wing bzw. Matrix Anzeige an. Eine #LoRa Integration kommt noch. Fernziel ist es dann mal einen Fahrrad Tracker zu bauen der über TTN geht. Mal schauen was ich da hinbekomme. Danke an alle die da waren und geholfen haben. Besonders an Gudio und das HDB von dem wir kurzfristig den Raum bekommen konnten. #Hackaton #arduino

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Die Software mit den speziellen Ardublocks findet sich hier, nun einfach die 550 MB runterladen, dann in das Verzeichniss Arduino 1.8.5 und von dort die exe Datei ausführen. Auch für die Installation bei MacOs gibt es eine Anleitung. Bei MacOs ist es ganz wichtig zunächst die Treiber zu installieren – was auch in der Anleitung steht – und dann rechtsklick das Kontextmenü aufrufen, über „Paketinhalt anzeigen“, dann im Java Verzeichnis das Portabel Verzeichnis installieren. Klingt schwieriger als es ist. Hier gibt es die Package Datei zum Download für MacOs (ohne jegliche Gewähr).

Als weitere Frage taucht dann immer auf wie das mit der TTN Anwendung geht. Zunächst man kann auch in eine Reihe anderer Anwendungen die Daten etwa über WLAN fliessen lassen, etwa IFTT. Den Rest des Beitrags lesen »

Warum wurde Dieter Salomon nicht wiedergewählt? Welche Lehren sollte man daraus ziehen?

13. Mai 2018

Langsam war etwas mehr Zeit zum Nachdenken und ich will hier einige Punkte präsentieren, die aus meiner Sicht zur Abwahl von Dieter Salomon geführt haben. Auch innerhalb der anderen Wahlkampf Teams hatte man damit eher nicht gerechnet, auch wenn man as im Nachhinein natürlich irgenwie anders sieht  und jetzt jeder an seinem Narrativ arbeitet. Im Stein-Umfeld, wo man Martin Horn sehr abgeneigt war, und jetzt etwa: „Wahlziel Salomon stürzen erreicht“ ventiliert. Obwohl der Wahlkampf vom Team Stein etwa daraus bestand, bei Papa Salomon soziale Zugeständnisse rauszuholen.

1. Gegenseitige Abnutzung

16 Jahre sind eine lange Zeit, in dieser gewöhnen sich Bürger_innen und Politiker_innen in einer gewissen Weise aneinander, aber daran liegt auf die Gefahr überdrüßig zu werden. Was am Anfang als frech, direkt und erfrischend wahrgenommen wird, wird dann vielleicht als besserwisserisch und arrogant wahrgenommen.

Sicher wirkte Dieter Salomon gelegentlich arrogant. Häufig lag das aber auch daran, das ihm Leute auf einer eher uniformierten und auch beleidigenden Art und Weise „anlaberten.“ Ich war da gelegentlich dabei und dachte mir: „krass wie er da so ruhig bleibt.“

Getreu dem Motto: Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.

2. unempathische Kommunikation

Daneben hatte er eine wenig emphatische Art auf Dinge einzugehen, eigentlich eine ehrlische Art, wenn man es positiv Sehen will. Iin gutes Beispiel war der Erzieher der ihn auf einer Veranstaltung ansprach und berichtet in München würde ein 200 Euro “München Bonus” für Erzieher_innen gezahlt. Dieter Salomon wies faktisch richtig darauf hin, das wenn “er” (nicht die Stadt, er) damit anfange ihm dann die Umlandbürgermeister aufs Dach steigen. Und gegenseitige Kanibalisierung keine Lösung sei. Außerdem wo blieben dann andere Berufsgruppen?

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Rational alles richtig. Emotional hat er diesen jungen Erzieher nicht mitgenommen. Da wäre es sinnvoller gewesen, erstmal zu sagen: “Toll, das sie als Mann sich für diesen Beruf entschieden haben, das brauchen wir, ich verstehe warum sie das fragen, bitte verstehen sie…”

3. eine große Selbstsicherheit

Noch zu Beginn des Jahres, als Martin Horn bereits mit dem Wahlkampf anfing, absolvierte Dieter Salomon eine Reihe von Neujahrsempfängen und wurde da durchgehen gelobt. Bürgervereinsvorsitzende riefen zu seiner Wahl auf und selbst innerhalb der SPD dachten einzelne ihr Kandidat gehöre in die Kategorie C. Dieter Salomon konnte auf eine Reihe erfolgreicher und laufender Projekte zurückblicken: Straßenbahnausbau, Platz der Alten Synagoge, Schulsanierungen, …

Diese große Selbstsicherheit wurde innerhalb der eigenen OB Blase immer wieder bestätigt. In der Regel geht ja auch kein normaler Mensch in den ersten Monaten eines Wahlkampfs hin und sagt „Dich Arsch, wähle ich nicht.“

Dieter Salomon blieb im Rathaus und regierte, dieses Regieren mit den Terminen die dazu gehören: Eröffnungen, Spatenstiche, etc… erreichte dann auch das BZ Publikum, aber auch nur das. Etwa keine Studierenden oder die 2/3 Menschen die keine Zeitung im Abo haben und auch keine Gratiszeitung im Briefkasten.

4. lahmer Wahlkampf

Vor dem ersten Wahlgang lief der Wahlkampf wie eine lahme CDU Kampagne, die bewußt spät startete. Mobilisierung der Grünen Partei, ob nun Freiburger Mitglieder oder Promis gab es nicht. Auch die Überparteiliche “Stimmen für Salomon” Initiative hatte wenig Elan. Gute Ideen aus der Grünen Partei und des eigenen Wahlkampfmanagers wurden ignoriert.

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Das kam dann zu spät.

Dazu fehlte auch nahezu völlig sich bei Studierenden vorzustellen, obowohl die durchaus eine potente Wählergruppe sind.

5. Verzicht auf Onlinepräsenz

Der Social Media und Real Life Omnipräsens, vom Platz der alten Synagoge über irgendwelche Silent Disco Veranstaltungen, hatte er nix entgegenzusetzen. Das sind ja auch kurze Begegnungen bei denen eben nicht rauskommt, das Martin Horns Wahlkampf eher unpolitisch und mehr ästhethisch war, weil sich viele Menschen gar nicht so profund damit beschäftigen, sondern ein kurzes Bild in der Timeline sehen, mit einem netten Beitrag: Bingo!

Bei Dieter Salomon wurde nahezu vollständig auf Onlinemedien zu verzichtet. Sicherlich weil der Kandidat damit nix anfangen konnte. Instagram kam erst ab dem zweiten Wahlgang, Facebook Werbung auch. Von einer völlig statischen und Interaktionsfreien Website mal abgesehen.

6. Keine Vorstellung kommuniziert

Was bis zu letzt gefehlt hat, war die Vision oder ein Vorschlag warum er nochmal 8 Jahre Oberbürgermeister sein will. Klar, wenn ich 16 Jahre OB bin und dann sage: In den nächsten 8 Jahren wil ich: X, Y, Z, machen dann muß ich immer erklären warum ich das in den letzten 16 Jahren nicht geschafft habe. Aber es hat völlig gefehlt: Wohin wolltest du uns mitnehmen? Was Dieter Salomon’s Plan, Idee oder Vision für und von Freiburg. Als Gründer kann man dazu viel sagen. Ich habe das versucht in einem Flyer zu fassen, der dann leider nie verteilt wurde.

Draußen hupt es, jetzt wähle ich Salomon ab. Nun dienten sowohl #Horn 🦄 als auch #Salomon im #Wahlkampf als Projektionsflächen. Salomon in negativer Weise für alle die Dinge die einem in Freiburg nicht passen und für die er zum Teil nichts konnte. Und Martin Horn blieb inhaltlich vage und auch so #Projektionsfläche: Jeder dem irgendwas nicht passt, konnte in ihm den Erlöser finden: #SCStadion an der falschen Stelle, Wohnungen zu teuer, Grünflächen zugebaut, Internet zu langsam, KiTa Gebühren steigen (vielleicht). Und denen hat er allen irgendwie, irgendwas versprochen. Bild von einem Flyer, der leider nie verteilt wurde. Mehr dazu auf meinem Blog. https://sbamueller.wordpress.com/2018/05/07/make-freiburg-great-again-szenische-betrachtungen-zum-wahlausgang/ #obwahl2018 #obwahlfreiburg #obwahlfrbg #obwahlfr #freiburg #oberbürgermeister

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7. Zum Unglück kam dann noch Pech dazu Den Rest des Beitrags lesen »

Memorywhole Facebook – Warum schreibt sich Martin Horn seine Facebook Geschichte um?

10. Mai 2018

“Who controls the past controls the future. Who controls the present controls the past.” ― George Orwell, 1984

Martin Horn ist mit einer relativen Mehrheit im zweiten Wahlgang zum Oberbürgermeister von Freiburg gewählt worden. Das ist wenn man für jemanden anderen gekämpft hat schade, aber das muß man akzeptieren auch wenn es einem nicht leicht fällt. Nun spült Facebook eine Entdeckung von Freddy Greve in die eigene Timeline. Zunächst hatte ich gar nicht verstanden was es mit dieser auf sich hat.

Freddy hat entdeckt, das jemand von Martin Horns Facebook Seite einen Beitrag am 8.5. (Fanzosentag wie die Badische Zeitung es nennen würde) angelegt hat und auf den 30.4. zurückdatiert. Das kann man mit Facebook relativ leicht, bei Seiten aber auch für die eigene Biographie.

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Für jemanden der sich nicht so damit auskennt sieht es nun so aus, als hätte er diesen Text schon damals gepostet hätte. Fährt man aber mit der Maus über die kleine Uhr neben dem Datum, so erfährt man den echten Veröffentlichungstag. Den Rest des Beitrags lesen »

Eigene Anwendungen für das Freiburger The Things Network? Kinderleicht mit dem Octopus und Ardublocks.

8. Mai 2018

Nach dem Ausbau des The Things Network für Freiburg, zündet die Community nun die zweite Stufe. Während es in der ersten Phase um die Netzausbau ging, stehen jetzt praktische Anwendungen für die Nutzer im Vordergrund.

„Wir entwickeln eigene Anwendungen!“, erklärt Sebastian Müller. „Dazu muß man nicht programmieren können, sondern schiebt sich die notwendigen Funktionen in der graphischen Oberfläche Ardublocks einfach zusammen. Ich möchte einen mobilen Feinstaubsensor basteln, der seine Daten und Position per TTN weitersendet.“

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Die TTN Community Freiburg hat dafür extra den Erfinder des Octopus Guido Burger aus

Villingen-Schwenningen eingeladen. Guido Burger ist im Internet of Things Beirat der Bundesregierung und hat schon an vielen Schulen kleine Hackatons mit Kindern geleitet. Dabei ist die Programmierung von Anwendungen mit der Ardublock Software so leicht, das bereits Sechstklässler damit eigene Anwendungen erstellen können.

Dankt der zahlreichen Sensoren, die ohne große Probleme an die Octopus Platine angebunden werden können, sind die unterschiedlichsten Anwendungen denkbar: Etwa ein Fahrradtracker, der dank Wackelsensor nur dann Daten sendet wenn sich das Rad bewegt, ein Feuchtigkeitsmesser für die Blumenkästen. Angeschlossen können alle Sensoren die einen analogen Ausgang haben und eine Reihe von Digitalen. Der Ocotpus hat bereits an Board einen Feuchtigkeits-, Temperatur- und Luftgütesensor. Löten wird nicht nötig sein.

Haus der Begegnung Landwasser, Habichtweg 48 im Herzen von Landwasser, direkt hinter dem Einkaufzentrum. · Freiburg.
Bitte über Meetup anmelden. Begrenzte Plätze.

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