Archive for the ‘Forschung’ Category

Feinstaubsensorbasteln 2: Vortrag zu Gefahren von Feinstaub & Möglichkeit Sensor über LoRaWan anzubinden

10. März 2017

Feinstaubsensorbasteln in Freiburg  #2
Freitag, 5.5. 19:00
Landeszentrale für politische Bildung

Bertholdstrasse 55

Am 17.3. hatten wir mehr Teilnehmer als Material. Wer ganz sicher gehen will, das er Material hat, der kann sich das Material selber bei AliExpress bestellen. (Lieferzeit etwa 6 Wochen – den ESP8266 können wir gemeinsam vor Ort flashen)

Verbindliche Anmeldung hier (bitte mit Email Adresse): http://doodle.com/poll/789impnfbkb3rgqx

Veranstaltung bei Facebook.

Dr. rer. nat. Richard Gminski wird einen Vortrag über Feinstaub halten, danach basteln wir Sensore. Es wird noch einen Vortrag über LoRaWan geben.

Wer einen Sensor selber basteln will, soll zur Veranstaltung bitte 40 Euro Unkostenbeitrag mitbringen. (Beim selber bestellen liegen die Kosten bei etwa 35 Euro – Kleinteile werden wir zum Basteln mitbringen)

Ankündigung zum Basteln am 5.5. 19:00 in der LpB in Fudder, mit dem Befehl von fudder: „Warum Du Dir einen Feinstaubsensor basteln solltest“

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Sensorumzug

13. Februar 2017

Mein Sensor ist jetzt vom Balkongeländer direkt unter das Vordach vom Attika Geschoß umgezogen:

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Der Sensor sitzt jetzt unter einer der Dachstreben. Ich habe ihn mit Kabelbindern und diesem sehr praktischen fixx-o-moll Klettband. Mal schauen was besser hält. In dem roten Teil ist übrigens für meinen ADSB flightradar24 Empfänger. Die ADSB Antenne geht auf das Dach und die Hoffnung ist, das man da 360° Empfang hätte.

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Das ganze habe ich mit Tesa Powerbond festgeklebt. Mal scahuen wie lange das hält.

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Ich bin gespannt, ob das einen Einfluss auf die Meßergebnisse hat:

Rezension meines Buchbeitrages: Jugendgemeinderäte in Baden-Württemberg

29. Januar 2017

97836581018552015 ist im Springer Verlag ein Sammelband mit einem Beitrag über Jugendgemeinderäte von mir und Urs erschienen. Inzwischen gibt es bereits einige Rezensionen.

Siegfried Frech schreibt in Ausgabe 4/2016 der Zeitschrift „Der Bürger im Staat“ über den Beitrag von Urs Unkauf und mir:

Sebastian Müller und Urs Unkauf arbeiten konzise heraus, welche strukturellen und vor allem personellen Voraussetzungen bei Jugendgemeinderäten (und bei vergleichbaren Partizipationsformen) gegeben sein müssen, damit die Beteiligung junger Menschen auch wirklich gelingt. Nach einem knapp gehaltenen Überblick über die in Baden-Württemberg Württemberg gegebenen Möglichkeiten für Jugendliche, sich kommunalpolitisch zu beteiligen, werden Geschichte und Struktur der Jugendgemeinderäte skizziert. Anhand zweier Jugendgemeinderäte (Hechingen und Pforzheim) werden wesentliche Gelingensbedingungen für eine funktionierende Arbeit der Jugendgemeinderäte dargestellt“

Allen die sich für Jugendbeteiligung interssieren seit auch die oben verlinkte Ausgabe von der Zeitschrift „Der Bürger im Staat“, die nun bereits im 66. Jahrgang von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg herausgegeben wird, ans Herz gelegt. Das Thema des aktuellen Heftes lautet „Politische Partizipation junger Menschen“. Die Zeitschrift ist im Volltext abrufbar.

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Leserbriefe zum Beitrag „Student legt Studie über WsD-Protestgruppe vor“

1. Juni 2016

GQf1Nr_6Leserbriefe zum Beitrag „Student legt Studie über WsD-Protestgruppe vor„. In einem Forschungsprojekt für die Finnische Universität Turku wurden 20 Stunden Videoaufnahmen von den Kundgebungen in Plauen analysiert.

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großem Interesse habe ich die Beiträge zu meiner Hausarbeit gelesen. Sie fragen richtigerweise wer diese beauftragt hat: Niemand. Die Hausarbeit schreib ich im Seminar “Nationalisms” bei Universitätsdozent Dr. Matti Jutila. Ich habe das Thema aus reinem Interesse untersucht und dafür weder Geld noch sonstige Leistungen erhalten. Für Kritik an der Methodik der Studie bin ich offen.

Auf der einen Seite weisen die Veranstalter stets darauf hin, dass die Redebeiträge nicht ihre Meinung, sondern die der Redner wiedergeben. Das ist sicher richtig. Aber mir gegenüber hat Frau Ohheim erklärt, dass sie sich von jedem Redner ein Manuskript vorlegen lassen und nach “krasse Sachen” durchsehe und diese bespreche.

Der Moderator zahlreicher Veranstaltung Gunnar Gemeinhart, kommentierte rechtspopulistischen Beiträge in der Regel wohlwollend.

In einem ausführlichen Telefonat mit einem Plauener WsD-Kritiker wurde ich darauf hingewiesen, dass bei der 20. Sonntagsdemo ein Herr zum Thema sprach und dann als er vom „genehmigten“ Manuskript abweicht, von der Bühne kolportiert wird. (Zu sehen im Youtube Video https://youtu.be/T7uFbAW-F8g ab ca 13:30)

Er wies auch daraufhin das etwa Ken Jebsen von den Veranstaltern eingeladen wurde, was Ken Jebsen auch in einem seiner Videos ebenfalls so darstellt.

Daher komme ich zu dem Schluss, dass die Veranstalter sowohl kontrollieren wer redet und auch was dort gesagt wird. Vereinzelte Minderheitenmeinungen werden geschickt eingebunden um dadurch die Fassade von Meinungsfreiheit und Vielfalt aufrechtzuerhalten. Diese Redner werden jedoch regelmäßig ausgebuht. (more…)

ReDesign of Society 2040

25. Mai 2016

On Monday we opend our exhitbiton on ReDesign of Society 2040. Which Utopia do we want? How can we reclaim the future?

There are two exhibits in which I participated: The republic of knowledge and Finnland as a Utopia. I will post later information to the republic of knowledge our proposal to a new more democratic form of schooling. Which I designed with two other students from Aalto university: Soujanyaa Boruah, Jami Sarnikorpi.

I had the following idea: Often people travel to Finland and report from it. And these reports are often used as a projecton space to highlight things you want for your own country. Very explicit was this in the reports in Germany about the Finish Education System:

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Finnland the education utopia?

 

In 2000 the results of the PISA study on student achievements were published. Germany was rated dismal and Finnland best. The German media invented a new term „Pisaschock“. (literally schocked by Pisa results) German  scientists, politicians, teachers, students and journalists flew to Finland and tried to find out why it was so good. Everyone who traveled found design decisiosn that suited his ideology or preconceptions:
Some concluded it was the one school for all, others that it was the good social status of the teachers, others progressive or conservative teaching methods, the lutheran tradition of literacy, free school food or even the cold weather where children stay at home and read instead of playing outside. Less utopian aspects were never highlichted.
Indeed after some years of study most scientists concluded it was a range of factors and they could not easily point it down.
But indeed everyone could project onto Finland what he oer she liked…

So why does Finland function so well as an utopia?

And with some thinking you may find other examples of this in present day media.
Finnland ist distant and close at the same time. Distant in the sense that you have to fly for more then two hours from Frankfurt or take a boat for about 20 hours to travel from Germany to it.
It’s language is very distant from German, although it has numerous German loan-words (teigi – Teig, Kaffeepaussi – Kaffepause,  kivääri – Gewehr, …).

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It is a country where very few Germans go on holiday unlike Sweden, Italy or Spain and it is fairly small. For most of its history it was also not important as a trading partner or source of raw materials for Germany.
And it is a rather dull and peaceful place with no conflict or burning political issue to report on. If German media have a correspondent the person is in Stockholm and covers all of Scandinavia and maybe even the Baltics.
All this makes it easy for the occasional traveling reporter, scientist or political entrepneur to pass through and pass  back information about the wonders of this great society and country. Some examples you find here.
And indeed there are many wonderous things to report, but often they are simplified and have not one particular source: the baby box is not the sole reason for low child mortality, the well repsrected teacher not the sole source for good PISA results and so on…

The most controversial of the four sides on the Finland as an utopia pillar is the „Nazi Utopia“ side. I do not claim that Finland ever was a Nazi utopia. But I claim that at some point in the past it was marketed to Germans as such.

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The exhibtion is open until 5th of June and it its in the ground floor of Kluvi Shoping centre: