Gedanken zu Veränderung §41a GemO BW

12. Dezember 2011

Zur Zeit wird von verschiedenen Stellen darüber diskutiert, dass die Gemeindeordnung Baden-Württemberg novelliert werden soll. Dabei hat die neue Landesregierung zum teil wohl auch im Sinn die Beteiligungsmöglichkeiten der Bürger zu stärken.

In diesem Zusammenhang wird auch darüber diskutiert wie der Paragraph der Jugendbeteiligung in der Gemeindeordnung (§41a) regelt  verändert werden könnte.

Bereits jetzt ist Baden-Württemberg mit dieser Regelung vorbildlich und hat eine besserer rechtlicher Rahmen als die meisten Bundesländer. Die breite Strukturen an Jugendgemeinderäten und anderen Jugendbeteiligungsmodellen in unserem Bundesland ist Zeugniss davon. So ist Baden-Wüttemberg das Bundesland mit über 80 Jugendgemeinderäten, einem Jugendgemeinderatsdachverband, zahlreichen unterschiedlichen Beteiligungsformen, projektbezogener Jugendbeteiligung, …

Die Gemeindeordnung Baden-Württemberg bietet schon heute zahlreiche Möglichkeiten (Jugend)beteiligung zu realisieren! Siehe dazu auch den Hinweis auf den Artikel von Yvonne Müller unten. Den Rest des Beitrags lesen »

Medienreaktionen auf Sternwaldwieseaktion

27. Januar 2012

Heute berichtet die Badische Zeitung:

DRUCK-SACHE:  Studierende fürs Grillen

Die Vollversammlung (VV) der Studierenden der Pädagogischen Hochschule fordert in einer Resolution von der Stadt Freiburg, auf einen Abbau der Grillstellen an der Sternwaldwiese zu verzichten und im Gegenteil mehr öffentliche Treffpunkte für Jugendliche und junge Erwachsene zu schaffen. Das teilt der „Unabhängie Studierendenausschuss“ (Usta) der Hochschule mit.
Die Sternwaldwiese sei ein wichtiger sozialer Treffpunkt für Menschen in Freiburg. (mehr)

Und auch Radio Dreieckland, hat mich heute früh dazu interviewt:

Usta der PH: Sternwaldwiese soll öffentlicher Treffpunkt bleiben!

Die Vollversammlung der Studierenden an der PH Freiburg hat eine Resolution gegen die Abschaffung der Grillstellen auf der Sternwaldwiese oder gar die Schließung dieses öffentlichen Treffpunkts beschlossen. Wer diese Position unterstützen will, kann sich an der Unterschriftenaktion beteiligen. Über die Sternwaldwiese und darüber, wieweit es dabei auch um die Verbots- und Verdrängungspolitik der Stadt allgemein geht, haben wir mit Sebastian gesprochen, der an der PH studiert und den Antrag in die VV eingebracht hat.
Hier auch der Link zur Mp3 zum downloaden bzw. anhören.
Damit nimmt die Kampagne so langsam fahrt auf, sehr gut!

Resolution zum Erhalt der Sternwaldwiese

24. Januar 2012

Die Vollversammlung des UStA der Pädagogischen Hochschule Freiburg  hat soeben folgende Resolution beschlossen:

„Die Vollversammlung der Studierenden der PH Freiburg betrachtet die Forderungen die Sternwaldwiese in Freiburg zu schließen oder die dortigen Grillstellen abzubauen mit Entsetzen.

Die Vollversammlung der Studierenden der PH Freiburg, erkennt die Sternwaldwiese als einen wichtigen sozialen und Treffpunkt für Menschen in Freiburg an und setzt sich für ihren Erhalt ein. Derartige, frei zugängliche und unkommerzielle Orte sind in Freiburg rar und werden durch die immer engere Bebauung und die abnehmende Lärmtoleranz zunehmend in ihrer Nutzung eingeschränkt.

Die Vollversammlung der Studierenden der PH Freiburg sieht mit großer Sorge, in Freiburg insbesondere junge Erwachsene, Jugendliche und Kinder vertrieben werden, weil Lärm, Müll oder ein negatives subjektives Sicherheitsgefühl, Anwohner stören von immer mehr öffentlichen Orten vertrieben werden. (Beispielsweise: Spielplätze, Sportplätze, Schulhöfe…)

Die Vollversammlung der Studierenden der PH Freiburg ruft auf, verantwortungsvoll und rücksichtsvoll mit öffentlichen Plätzen umzugehen.

Die Vollversammlung der Studierenden der PH Freiburg fordert die Stadtverwaltung auf  die Grillstellen an der Sternwaldwiese zu erhalten.

Die Vollversammlung der Studierenden der PH Freiburg regt die Stadtverwaltung an, zusätzlich stadtnahe Aufenthaltsorte zu schaffen und zu bewerben.“

Die Unterschriftenliste zum Erhalt der Sternwaldwiese gibt es hier:

Unterschriftenliste zum Erhalt der Sternwaldwiese (PDF)

und hier ist der Link zur Facebookgruppe: https://www.facebook.com/groups/277177732346632/

Die Pressemitteilung des usta ist hier zu finden (als PDF)

Rettet die Sternwaldwiese

23. Januar 2012

Die Badische Zeitung berichtet, es gibt immer mehr Beschwerden gegen die Nutzer der Sternwaldwiese, Lärm und Rauch sind die Klagepunkte:

Null Toleranz bei Rauch

Beschwerden über die Massengaudi: Werden Feuerstellen auf der Sternwaldwiese bald verboten?.  (…) Nun gibt es einen neuen Vorstoß, das Problem zu lösen – den Vorschlag nämlich, offenes Feuer auf der Sternwaldwiese generell zu verbieten… (Badische Zeitung 19.1.2012 mehr)

Ich bin der Meinung trotzdem, muß die Sternwaldwiese als wichtiger sozialer Treffpunkt erhalten werden und bringe daher die folgende Resolution in die nächste Vollversammlung der PH Studierenden ein:

Die Vollversammlung der Studierenden der PH beschließt:

Die Vollversammlung der Studierenden der PH Freiburg sieht mit Entsetzen Forderungen, die Sternwaldwiese zu schließen, bzw. die dort befindlichen Grillstellen abzubauen. [1]

Die Vollversammlung der Studierenden der PH Freiburg, erkennt die Sternwaldwiese als einen wichtigen sozialen Treffpunkt für Studierende, junge Erwachsene, Jugendliche, Personen mit geringem Einkommen, Auszubildende an. Die überwiegende Mehrheit der Besucher dieses Platzes ist friedlich, verhält sich ruhig und angemessen. In Freiburg gibt es viel zu wenig Plätze, an denen Menschen eine solche zwanglose Gemeinschaft pflegen können, auch gerade vor dem Hintergrund, dass das Zusammenleben in einer immer dichter bebauten Stadt, nicht einfach ist. Den Rest des Beitrags lesen »

Links fürs neue Jahr

5. Januar 2012

Skateprojekt in Afganistan:

Endlich: eine meiner Lieblingsfreizeitbeschäftigungen ist nicht gefährlich: „A public health study by Ron Shaoul lifts the lid on toilet reading once and for all“ – The guardian on reading on the loo.

And the American presidentsial primaries are well on the way and this viral campaign videos are hilarious.

Militär-Intervention in Libyen: Wie sich doch die Blickwinkel unterscheiden können einige Bemerkungen von Telepolis

Maus im Stiefel

26. Dezember 2011

Im Laufe einer Karriere beim Rettungsdienst passiert ja schon so einiges lustiges und nachdenkliches. Nun auch dieses, fast schon eine Geschichte die zur kommendne Weihnachtszeits passt.

Eines morgens begab sich ein Kollege zu Schichtbeginn beim Umziehen zu seinem Stiefel. Nachdem man Hose und Polohemd angezogen hatte, schlupfte er auch in seinen Stiefel. Doch oh was. Es fühlte sich flauschig und warm an in seinem Stiefel, hatte er etwa seinen Socken vergessen?

Schnell den Fuß heraus und den Stiefel umgedreht. Was war nun drin? Eine kleine graue Maus, die es sich dort bequem gemacht hatte. Schlieslich ist ja so ein Stiefel auch ein warmes und angenehmes Plätzchen. Die Maus fiel aus dem Stieel heraus und sprintete davon.

Fragt sich nur wo die Rettungswachenkatze „Lucy“ eigentlich zu dem Zeitpunkt war…


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